Vom Schweigen zum Gespräch: Wie „Kontrovers vor Ort“ Räume für Reflexion und Austausch schafft
mehrDer Saal füllt sich langsam, als das Team des Hole of Fame weitere Sitzmöglichkeiten herausholt – zurecht, denn am Ende ist jeder freie Platz belegt. Rund 46 Gäste sind gekommen, um im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kontrovers vor Ort“ den Film „Mit der Faust in die Welt schlagen“ zu sehen und anschließend mit Regisseurin Constanze Klaue und Produzent Alexander Wadouh ins Gespräch zu kommen. Was an diesem Abend schnell deutlich wurde: die Veranstaltung zeigte beispielhaft, wie kulturelle Formate Räume für politische Bildung, Austausch und persönliche Reflexion öffnen können.
Politische Bildung ist praktizierter demokratischer Optimismus
mehrMit einer Partnerkonferenz in Dresden wurde der 35. Geburtstag der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung begangen. Außerdem ging es um 50 Jahre Beutelsbacher Konsens. Es wurde viel über Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft gesprochen. Was kann politische Bildung leisten? Muss sie neutral sein? Und wie kann sie im Internet besser funktionieren?
Europa im Ausnahmezustand
mehrDie Lage ist ernst auf der Isla Nova. Nachdem zunächst ein folgenschweres Unterseebeben die fiktive Insel im Nordatlantik heimgesucht hat, ist kurze Zeit später auch noch ein Vulkan auf dem Eiland ausgebrochen. Lavaflüsse und Ascheregen machen die Insel für die rund 610.000 Einwohner unbewohnbar.
Das neue Sächsische Versammlungsgesetz – ein Fortschritt oder nicht?
mehrDas Versammlungsgeschehen in Sachsen ist seit langem dynamisch und brisant. Seit 2024 gibt es ein neues Versammlungsgesetz. Bei einer Fachtagung in der Dresdner Landeszentrale für politische Bildung wurde es diskutiert. Dabei waren viele Menschen aus der Praxis: aus Polizei, Justiz, Wissenschaft und Versammlungsbehörden.
Tacheles in Prag 2/2
mehrNach zwei intensiven Tagen in Prag führte die Studienreise am dritten Tag nach Theresienstadt und Litoměřice (Leitmeritz). Im Mittelpunkt standen die nationalsozialistische Verfolgungsgeschichte sowie aktuelle politische Entwicklungen in Tschechien.
Tacheles in Prag 1/2
mehrIm Rahmen des sächsischen Themenjahres „Tacheles“ führte eine viertägige Studienreise vom 7. bis 10. Juni 2026 nach Prag, Terezín (Theresienstadt) und Litoměřice (Leitmeritz). Im Mittelpunkt standen die Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens, Fragen der Erinnerungskultur, aktuelle Formen des Antisemitismus sowie die politische Entwicklung in Tschechien nach den jüngsten Parlamentswahlen.
Brüssel ist näher, als man denkt
mehrWas macht eigentlich eine Landesvertretung in Brüssel? Und wie können Regionen wie Sachsen ihre Interessen auf europäischer Ebene einbringen? Im Rahmen eines Hospitationsprogramms durfte ich vom 2. bis 6. März 2026 gemeinsam mit meiner Kollegin, Dr. Christine von Brühl die Vertretung des Freistaates Sachsen bei der Europäischen Union kennenlernen. Es war eine Woche voller Gespräche, Begegnungen und neuer Perspektiven auf Europa.
Ohne Ehrenamtliche geht es nicht im Strafvollzug
mehrZum 25. Mal trafen sich Ende April ehrenamtlich im Strafvollzug Engagierte zur Fachtagung in Meißen. Der von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung unterstützte Austausch widmete sich der Frage, wie viel ziviles Engagement im Strafvollzug möglich ist.
Ein Wunsch: Sicher sein mit Kippa oder Kopftuch
mehrIm öffentlichen Leben findet der persönliche Glauben meist nur selten statt. Vertreter aus jüdischen und muslimischen Gemeinden in Sachsen berichten bei einem Gesprächsabend in Dresden von ihren Erfahrungen. Sie erzählen von gelungenen Kontakten, auch zwischen verschiedenen Religionen. Aber auch von Anfeindungen und Ängsten.
Bluffs, Deals, Druck: Wie Europa auf disruptive Weltpolitik reagiert
mehrDie internationale Ordnung verändert sich nicht nur geopolitisch – auch politische Machtstile, Kommunikation und strategische Verunsicherung prägen zunehmend die Weltpolitik. Der zweite Abend der Reihe „Weltpolitik ungefiltert“ diskutierte am 6. Mai 2026, wie disruptive Politik funktioniert, warum Europa oft im Reaktionsmodus verharrt und welche Antworten demokratische Gesellschaften auf diese Entwicklungen finden müssen.









