Iran zwischen Protest und Repression
mehrIm ehemaligen Stasi-Festsaal der Gedenkstätte Bautzner Straße werden Protest und Repression im Iran diskutiert. Die Filmemacherin Narges Kalhor macht Bilder der Gewalt sichtbar, während der Politologe Dr. Ali Fathollah-Nejad die Proteste politisch einordnet und stärkeren Druck auf das Regime fordert. Im Spannungsfeld zwischen Analyse und persönlichen Erfahrungen stellt sich die Frage: Was können Menschen außerhalb des Iran tun?
Das Weimarer Dreieck vor neuen Herausforderungen: Oberst Tkotz im Gespräch
mehrDurch die Fenster fällt die Septembersonne in den Raum der Hochschule Görlitz. Golden-warmes Herbstlicht liegt auf den blau-grauen Stühlen, auf denen etwa ein Dutzend Menschen Platz genommen hat. Sie sitzen halbkreisförmig vor Oberst Marco Tkotz, einige machen sich Notizen, andere hören aufmerksam zu.
John Bolton: „Wir brauchen die NATO stärker als je zuvor“
mehrSeinen Bündnispartnern gegenüber benahm sich US-Präsident Donald Trump oft wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen: Er mokierte sich über Dänemarks Einsatz im Afghanistankrieg 2002, wollte sich widerrechtlich Grönland aneignen und Kanada zum 51. US-Bundesstaat zu machen. Welche Zukunft hat das transatlantische Bündnis nach all dem überhaupt noch? Und wie gefährlich werden uns Russland, der Iran und China? Darüber diskutierte einer der schärfsten Kritiker Trumps, sein ehemaliger sicherheitspolitischer Berater John Bolton, auf einem hochkarätig besetzten Panel in der Dresdner Frauenkirche. 280 Gäste nahmen dort an der Veranstaltung „USA und Europa. Zwischen Bündnis und Eigenverantwortung“ teil, viele weitere schalteten sich per Livestream zu.
Traum und gespaltene Realität: 250 Jahre USA
mehrDie Vereinigten Staaten feiern ihr 250-jähriges Jubiläum. Es ist ein Jahr, in dem intensiv über Identität und Zukunft des Landes gestritten wird. Bei einer Podiumsdiskussion der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in der Dresdner Frauenkirche gaben USA-Experten Einblicke in den Zustand der Demokratie des Landes.
Handel als Waffe? Wie Europa zwischen Offenheit und Abhängigkeit neu navigiert
mehrOffene Märkte haben Deutschland und Europa über Jahrzehnte Wohlstand gebracht. Doch geopolitische Konflikte, fragile Lieferketten und strategische Abhängigkeiten zeigen zunehmend die Kehrseite dieser Verflechtung. Wie viel wirtschaftliche Offenheit kann sich Europa noch leisten – und welchen Preis hat mehr Sicherheit? Beim vierten Abend von „Weltpolitik ungefiltert“ diskutierten Anna Cavazzini und Dr. Sebastian Liebold über De-Risking, neue handelspolitische Spielräume und die Frage, was Handel mit Europas Sicherheit zu tun hat.
Europa im Ausnahmezustand
mehrDie Lage ist ernst auf der Isla Nova. Nachdem zunächst ein folgenschweres Unterseebeben die fiktive Insel im Nordatlantik heimgesucht hat, ist kurze Zeit später auch noch ein Vulkan auf dem Eiland ausgebrochen. Lavaflüsse und Ascheregen machen die Insel für die rund 610.000 Einwohner unbewohnbar.
Tacheles in Prag 2/2
mehrNach zwei intensiven Tagen in Prag führte die Studienreise am dritten Tag nach Theresienstadt und Litoměřice (Leitmeritz). Im Mittelpunkt standen die nationalsozialistische Verfolgungsgeschichte sowie aktuelle politische Entwicklungen in Tschechien.
Tacheles in Prag 1/2
mehrIm Rahmen des sächsischen Themenjahres „Tacheles“ führte eine viertägige Studienreise vom 7. bis 10. Juni 2026 nach Prag, Terezín (Theresienstadt) und Litoměřice (Leitmeritz). Im Mittelpunkt standen die Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens, Fragen der Erinnerungskultur, aktuelle Formen des Antisemitismus sowie die politische Entwicklung in Tschechien nach den jüngsten Parlamentswahlen.
Bluffs, Deals, Druck: Wie Europa auf disruptive Weltpolitik reagiert
mehrDie internationale Ordnung verändert sich nicht nur geopolitisch – auch politische Machtstile, Kommunikation und strategische Verunsicherung prägen zunehmend die Weltpolitik. Der zweite Abend der Reihe „Weltpolitik ungefiltert“ diskutierte am 6. Mai 2026, wie disruptive Politik funktioniert, warum Europa oft im Reaktionsmodus verharrt und welche Antworten demokratische Gesellschaften auf diese Entwicklungen finden müssen.
„Putin will Europa zersetzen.“ Friedensnobelpreisträgerin Irina Scherbakowa in Sachsen
mehrZusammen mit Andreĭ Sakharov begründete Irina Scherbakowa die russische Menschenrechtsorganisation Memorial. 2022 erhielt Memorial den Friedensnobelpreis und wurde in Putins Kriegs-Russland am 9. April 2026 als "extremistisch" eingestuft. Irina Scherbakowa führt die Arbeit im Exil fort. Im April 2026 kam sie auf Einladung der Landeszentrale für drei Abende nach Sachsen.









