Medienkompetenz in Sachsen: Auf dem Weg zur digitalen Gesellschaft

Wir freuen uns sehr, mit der vorliegenden Studie von Benjamin Bigl und Markus Schubert erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme darüber vorlegen zu können, wie es aktuell um die Medienkompetenz der sächsischen Bevölkerung bestellt ist und welche Weiterbildungsbedürfnisse und -bedarfe sich daraus ableiten lassen.

Ein elementares Ziel politischer Bildung besteht in der Befähigung der Bürgerinnen und Bürger zur aktiven Teilhabe an der Demokratie. Die Grundlage dafür bildet nicht allein das Wissen um die demokratischen Institutionen und Prozesse und die Kompetenz zur selbstbestimmten politischen Urteilsbildung, sondern auch das souveräne Agieren im politischen Raum. Neben vielen klassischen Beteiligungsformen – wie zum Beispiel der Wahrnehmung des Wahlrechts – hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Bedeutung der Teilhabe an medialen politischen Meinungsbildungsprozessen sehr stark zugenommen. Ein großer Teil der politischen Kommunikation findet heute über das Internet statt, wodurch viele neue Chancen der schnellen und umfassenden Informationsgewinnung sowie der politischen Mitwirkung eröffnet wurden, wodurch aber zugleich auch neue Gefahren entstanden sind.

Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung sieht sich deshalb in der Pflicht, an einer kritischen politischen Medienbildung konstruktiv mitzuwirken. Wir freuen uns sehr, mit der vorliegenden Studie von Benjamin Bigl und Markus Schubert erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme darüber vorlegen zu können, wie es aktuell um die Medienkompetenz der sächsischen Bevölkerung bestellt ist und welche Weiterbildungsbedürfnisse und -bedarfe sich daraus ableiten lassen.

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