1776 sagen sich 13 nordamerikanische Kolonien von Großbritannien los. In einer couragierten Unabhängigkeitserklärung, die das demokratische Denken über Zeit und Grenzen hinweg prägen sollte, formulieren sie ein Versprechen von Freiheit, Gleichheit und demokratischer Selbstbestimmung. 2026 jährt sich die Deklaration zum 250. Mal – ein Anlass, ihre Wirkung und ihre Widersprüche neu zu betrachten.

Eine zweiteilige Podiumsreihe in der Frauenkirche Dresden fragt nach dem heutigen Verständnis und der zukünftigen Tragfähigkeit der Bekenntnisse der Unabhängigkeitserklärung. Im Spannungsfeld von gesellschaftlicher Spaltung, Populismus und geopolitischen Umbrüchen gehen wir der Frage nach, wie deren wegweisende und einst unumstößlich scheinenden Werte unter sich ändernden Bedingungen Bestand haben können – in den USA, in Europa und im transatlantischen Miteinander.

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Kommende Veranstaltungen

The USA at a Crossroads: Traum, Krise, Realität

11.09.2026, 19:30 – 21:30 Uhr
Dresden, Frauenkirche Podiumsdiskussion

Die USA sehen sich inmitten tiefgreifender politischer und gesellschaftlicher Wandlungsprozesse. Die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion fragt, in welchem Zustand die einst als vorbildlich angesehene amerikanische Demokratie heute ist und welchen Einfluss Politik, Wirtschaft, Medien und Religion auf die Entwicklungen haben.
USA und Europa: Zwischen Bündnis und Eigenverantwortung

15.09.2026, 19:30 – 21:30 Uhr
Dresden, Frauenkirche Podiumsdiskussion

Die Beziehungen zwischen den USA und Europa befinden sich im Wandel. Über Jahrzehnte galten die USA als verlässliche Schutzmacht und politischer Orientierungspunkt des Westens, doch nun setzt Washington außen- und sicherheitspolitische Prioritäten neu. Für Europa hat dies weitreichende Folgen.


Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation mit der Stiftung Frauenkirche Dresden.