Was Schule bewegt, entsteht im Dialog
„Themen, die man eingebracht hat, werden tatsächlich thematisiert.“ Kaum eine Rückmeldung beschreibt treffender, was Was.Schule.bewegt. seit fünf Jahren auszeichnet. Das Dialogforum versteht sich nicht als klassische Fortbildungsreihe mit festgelegtem Programm. Es lebt davon, dass die Erfahrungen, Fragen und Perspektiven seiner Teilnehmenden den Dialog prägen – und seine Weiterentwicklung.

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens kamen bei der 7. Vernetzungstagung „Schule im Dialog Sachsen“ erstmals viele der Menschen persönlich zusammen, die das Format seit seiner Entstehung begleiten. Was während der Pandemie als digitales Austauschformat begann, hat sich zu einem Netzwerk entwickelt, in dem Lehrkräfte, Schulleitungen, außerschulische Bildungspartner, Wissenschaft und Verwaltung miteinander ins Gespräch kommen. Mehr als 60 Veranstaltungen mit über 1.100 Teilnehmenden zeigen, wie groß das Bedürfnis nach solchen Dialogräumen ist.
Die Vernetzungstagung war deshalb weit mehr als ein Jubiläum. Sie war eine Einladung, gemeinsam Bilanz zu ziehen und nach vorn zu schauen. In wechselnden Gesprächsformaten reflektierten die Teilnehmenden, was Was.Schule.bewegt. ausmacht, welche Themen das Netzwerk in den vergangenen Jahren bewegt haben und wie der Dialog künftig noch mehr Wirkung entfalten kann. Statt fertiger Antworten standen gemeinsames Nachdenken, kritische Rückfragen und unterschiedliche Perspektiven im Mittelpunkt.


Die Rückmeldungen zeigen, warum das Format viele Menschen über Jahre begleitet hat. Teilnehmende beschrieben den Austausch als offen, niedrigschwellig und unterstützend. Sie schätzen die Möglichkeit, aktuelle Herausforderungen gemeinsam zu diskutieren, voneinander zu lernen und Kontakte über die eigene Institution hinaus zu knüpfen. Eine Teilnehmerin brachte dieses Gefühl auf den Punkt: „Ich bin mit meinem Problem nicht allein.“
Ebenso selbstverständlich wie der Austausch war die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Format. Wie lassen sich mehr Lehrkräfte erreichen? Wie können Schülerinnen und Schüler stärker beteiligt werden? Welche Formen des Austauschs fördern den Transfer in den Schulalltag? Dass diese Fragen nicht hinter verschlossenen Türen, sondern gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert wurden, ist Ausdruck des Selbstverständnisses von Was.Schule.bewegt.: Die Weiterentwicklung des Formats beginnt nicht nach der Veranstaltung – sie ist Teil der Veranstaltung selbst.

So wurde die Vernetzungstagung selbst zum Beispiel für das, was das Dialogforum seit fünf Jahren auszeichnet: Beteiligung nicht nur als Thema zu behandeln, sondern als Arbeitsweise zu leben. Die zahlreichen Anregungen aus den Gesprächen werden nun ausgewertet und fließen in die weitere Entwicklung des Formats ein. Denn ein Dialog, der Schule bewegen will, bleibt selbst in Bewegung.
Das Dialogforum Was.Schule.bewegt. ist eine Veranstaltungsreihe in Kooperation der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Theologisch Pädagogischen Institut Moritzburg und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, unterstützt durch ipunct.
Mehr Informationen zu den vorangegangenen Vernetzungstagungen finden Sie auf unserer Homepage.
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Europa gemeinsam unterrichten – Schule und europapolitische Bildung vernetzen
Wie kann europapolitische Bildung junge Menschen heute erreichen? Welche Partnerschaften braucht eine lebendige Demokratie- und Europabildung in der Schule? Und wie können wir voneinander lernen – in Sachsen und über Grenzen hinweg?
Mit zwei inhaltlich aufeinander aufbauenden Vernetzungstagungen lädt die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung im Jahr 2027 dazu ein, Schule und außerschulische Bildungsarbeit gemeinsam weiterzudenken.
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8. Vernetzungstagung „Schule im Dialog Sachsen“
Gemeinsam mit schulischen und außerschulischen Akteurinnen und Akteuren diskutieren wir die Rolle europapolitischer Bildung in der Schule, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln Ideen für eine zukunftsfähige Zusammenarbeit.
16./17. September 2027 | Dresden
5. Trinationale Vernetzungstagung europapolitischen Bildungsträger aus Sachsen, Tschechien und Polen
Gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Sachsen, Tschechien und Polen knüpfen wir an die Ergebnisse der Frühjahrstagung an, erweitern den Blick um internationale Perspektiven und entwickeln neue Kooperationen und Projekte für die europapolitische Bildung in der Schule.
Merken Sie sich die Termine schon heute vor – wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch und darauf, Europa in der Bildungsarbeit gemeinsam erlebbar zu machen.
