Kontrovers vor Ort – politische Bildung für ganz Sachsen

Im Projekt Kontrovers vor Ort kooperiert die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung mit den sächsischen Volkshochschulen und soziokulturellen Zentren, ihren jeweiligen Landesverbänden sowie vielen weiteren Partnern in Sachsen. Uns eint die Idee, die politische Bildung in Sachsen und vor allem im ländlichen Raum voranzubringen. Gemeinsam wollen wir dort Angebote machen, wo es bisher kaum oder gar keine gab. Neben Dezentralität und Partizipation ist die Vernetzung vieler Akteure der politischen Bildung ein zentrales Ziel von Kontrovers vor Ort.

Dabei ist das Projekt mehr als eine reine Informationstankstelle: Vielfältige Methoden laden die Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen ein. Neben klassischen Vorträgen stehen Diskussionen, Lesungen, Filmvorführungen und Workshops auf dem Programm. Das Themenspektrum von Kontrovers vor Ort ist bunt, um möglichst viele Facetten des politischen und gesellschaftlichen Geschehens abzubilden und über den sächsischen Tellerrand hinauszublicken. Klassische politische Themen stehen ebenso auf dem Programm wie ökonomische, ökologische, historische und kulturelle Fragen.

Unsere Partner

Kontakt

Andreas Heinrich
  0351 85318-75

Justyna David
  0351 85318-71

Veranstaltungsreihen im ersten Halbjahr 2026

2505_Luecke-im-Album

Die Lücke im Album. Die Geschichte meiner deutschen nichtjüdischen-jüdischen Familie und wie ich sie entdeckte

Lesung mit Christine Bücher und Einführung in die Recherche eigener Familiengeschichte

2504_Punk-Frauen

Punk-Frauen und die DDR

Lesung und Gespräch mit einer Punk-Frau und dem Buchautor Geralf Pochop über Widerständigkeit in der DDR

Symbolbild, bei Klick gelangen Sie auf eine Unterseite mit mehr Informationen zu der Veranstaltungsreihe

Ist das schon Extremismus?

Vortrag Tom Thieme/Dr. Christoph Meißelbach mit anschließender Diskussion

Verlinkung mit der Detailseite der Reihe

Isoliert im Reich - Reichsbürgerbewegung in Sachsen

Vortrag von Sebastian Trept mit anschließender Diskussion

Schwarz-Weiß-Bild einer Schulklasse vor einem Holocaust-Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Berlin.
Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus

25.08.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
ZfBK – Zentrum für Baukultur Sachsen im Kulturpalast Dresden Vortrag mit Diskussion

In der DDR war die Geschichte ein streng reguliertes Feld. Auch der staatlich forcierte Antifaschismus ließ, so die Annahme, kaum Spielräume für abweichende Narrative. Wie konnten daher jüdische Verfolgungserfahrungen und antifaschistische Überzeugungen unter staatssozialistischen Vorzeichen verhandelt und artikuliert werden? Welche Rolle spielten jüdische Überlebende in der DDR in der kulturellen Auseinandersetzung mit der Shoah und dem Nationalsozialismus?
image-18611
Punk-Frauen und die DDR

01.09.2026, 18:00 – 20:00 Uhr
Hartha, Stadtbibliothek Lesung

„Punk zu sein an sich, war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR.
image-18679
Punk-Frauen und die DDR

02.09.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Borna, Volkshochschule Landkreis Leipzig Lesung

„Punk zu sein an sich, war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR.
image-18681
Punk-Frauen und die DDR

03.09.2026, 18:00 – 20:00 Uhr
Leipzig, Volkshochschule Lesung

„Punk zu sein an sich, war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR.
Schwarz-Weiß-Bild einer Schulklasse vor einem Holocaust-Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Berlin.
Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus

08.09.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Mehrgenerationenhaus „Buntes Haus“ Vortrag mit Diskussion

Das jüdische Leben in der DDR ist im kollektiven Gedächtnis kaum verankert. Jenseits bekannter Klassiker wie „Jakob der Lügner“ stellt sich die Frage: Welchen Raum erhielten jüdische Erfahrungen im staatlich verordneten Antifaschismus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später in der DDR? Während staatliche Gedenkstätten allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ sprachen, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah, versuchten ihre kleinen Gemeinden aufrechtzuerhalten.
image-18683
Punk-Frauen und die DDR

10.09.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Hoyerswerda, Kulturfabrik Lesung

„Punk zu sein an sich, war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR.
Menora mit bunten Kerzen.
Tacheles reden!

15.09.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Aue, KGE Vortrag mit Diskussion

Warum leben wir so und nicht mal anders? Wie beispielsweise im Judentum? Was bedeutet es heute, im Jahr der Welt 5786/87, jüdisch zu leben und jüdisch zu feiern? Schon mal gehört von koscher und Kippa, Schabbat und Schiv'a, Bat Mitzwa und Masel tov, „Guten Rutsch“ und Tacheles?
image-18685
Punk-Frauen und die DDR

28.09.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Schkeuditz, VHS Nordsachsen Lesung

„Punk zu sein an sich, war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR.
Schwarz-Weiß-Bild einer Schulklasse vor einem Holocaust-Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Berlin.
Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus

29.09.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Museum Barockschloss Delitzsch Vortrag mit Diskussion

Das jüdische Leben in der DDR ist im kollektiven Gedächtnis kaum verankert. Jenseits bekannter Klassiker wie „Jakob der Lügner“ stellt sich die Frage: Welchen Raum erhielten jüdische Erfahrungen im staatlich verordneten Antifaschismus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später in der DDR? Während staatliche Gedenkstätten allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ sprachen, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah, versuchten ihre kleinen Gemeinden aufrechtzuerhalten.
image-18687
Punk-Frauen und die DDR

29.09.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Werdau, Martin-Luther-King-Zentrum Lesung

„Punk zu sein an sich, war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR.
Zwei junge Frauen in der Tracht der sorbischen Osterreiter.
Bleiben? Verändern? Aufbrechen?

05.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Lichtenstein, Kultur.Palais.Lichtenstein Filmvorführung

Das diesjährige Kurzfilmprogramm des Projektes film.land.sachsen und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung widmet sich den Herausforderungen junger – und jung gebliebener – Menschen. In einem spannungsvollen Feld zwischen Tradition und Moderne, familiärer Liebe und dem Drang nach Freiheit entfaltet sich das Leben der Protagonistinnen und Protagonisten. Es ist eine Suche nach dem eigenen Weg: Sie kämpfen für ihre Träume, setzen Zeichen gegen Ausgrenzung und nehmen das Publikum mit auf eine Suche nach neuen Definitionen und Antworten.
image-18620
HERR KLEE UND HERR FELD

05.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Bautzen, Deutsch-Sorbisches Volkstheater Künstlerische Aufführung

Ist es möglich, ohne Schmonzes über jüdisches Leben in Deutschland zu schreiben und ohne Pathos den israelisch-palästinensischen Konflikt zu betrachten? In seinem Buch „Herr Klee und Herr Feld“ meistert Michel Bergmann beide Aufgaben. Sein Roman erschien 2013 in Zürich und schließt eine Trilogie über jüdische Menschen im Nachkriegsdeutschland ab. Diesmal gilt sein Interesse auch den Geschehnissen jenseits der deutschen Grenzen. Viele Streitgespräche der drei Protagonisten kreisen um die politische Situation im Nahen Osten. Und auch wenn das Buch vor dem 7. Oktober erschien, verlieren die aufgeführten Argumente beider Seiten des Konflikts nicht an der Aktualität.
image-18689
Punk-Frauen und die DDR

06.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Taucha, Volkshochschule Nordsachsen Lesung

„Punk zu sein an sich, war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR.
image-18691
Punk-Frauen und die DDR

07.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Bautzen, Kreisvolkshochschule Bautzen Lesung

„Punk zu sein an sich, war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR.
Schwarz-Weiß-Bild einer Schulklasse vor einem Holocaust-Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Berlin.
Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus

26.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Döbeln, Cafe Courage von Treibhaus e.V. Vortrag mit Diskussion

Das jüdische Leben in der DDR ist im kollektiven Gedächtnis kaum verankert. Jenseits bekannter Klassiker wie „Jakob der Lügner“ stellt sich die Frage: Welchen Raum erhielten jüdische Erfahrungen im staatlich verordneten Antifaschismus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später in der DDR? Während staatliche Gedenkstätten allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ sprachen, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah, versuchten ihre kleinen Gemeinden aufrechtzuerhalten.
Schwarz-Weiß-Bild einer Schulklasse vor einem Holocaust-Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Berlin.
Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus

27.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Werdau, Martin-Luther-King-Zentrum Vortrag mit Diskussion

Das jüdische Leben in der DDR ist im kollektiven Gedächtnis kaum verankert. Jenseits bekannter Klassiker wie „Jakob der Lügner“ stellt sich die Frage: Welchen Raum erhielten jüdische Erfahrungen im staatlich verordneten Antifaschismus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später in der DDR? Während staatliche Gedenkstätten allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ sprachen, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah, versuchten ihre kleinen Gemeinden aufrechtzuerhalten.
Schwarz-Weiß-Bild einer Schulklasse vor einem Holocaust-Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Berlin.
Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus

03.11.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Leipzig, Volkshochschule Vortrag mit Diskussion

Das jüdische Leben in der DDR ist im kollektiven Gedächtnis kaum verankert. Jenseits bekannter Klassiker wie „Jakob der Lügner“ stellt sich die Frage: Welchen Raum erhielten jüdische Erfahrungen im staatlich verordneten Antifaschismus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später in der DDR? Während staatliche Gedenkstätten allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ sprachen, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah, versuchten ihre kleinen Gemeinden aufrechtzuerhalten.
Schwarz-Weiß-Bild einer Schulklasse vor einem Holocaust-Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Berlin.
Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus

05.11.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Stadtmuseum Eilenburg Vortrag mit Diskussion

Das jüdische Leben in der DDR ist im kollektiven Gedächtnis kaum verankert. Jenseits bekannter Klassiker wie „Jakob der Lügner“ stellt sich die Frage: Welchen Raum erhielten jüdische Erfahrungen im staatlich verordneten Antifaschismus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später in der DDR? Während staatliche Gedenkstätten allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ sprachen, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah, versuchten ihre kleinen Gemeinden aufrechtzuerhalten.
Schwarz-Weiß-Bild einer Schulklasse vor einem Holocaust-Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Berlin.
Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus

19.11.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Zwickau, Alter Gasometer Vortrag mit Diskussion

Das jüdische Leben in der DDR ist im kollektiven Gedächtnis kaum verankert. Jenseits bekannter Klassiker wie „Jakob der Lügner“ stellt sich die Frage: Welchen Raum erhielten jüdische Erfahrungen im staatlich verordneten Antifaschismus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später in der DDR? Während staatliche Gedenkstätten allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ sprachen, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah, versuchten ihre kleinen Gemeinden aufrechtzuerhalten.
Schwarz-Weiß-Bild einer Schulklasse vor einem Holocaust-Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Berlin.
Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus

25.11.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Dresden, HOLE OF FAME e.V. Vortrag mit Diskussion

Das jüdische Leben in der DDR ist im kollektiven Gedächtnis kaum verankert. Jenseits bekannter Klassiker wie „Jakob der Lügner“ stellt sich die Frage: Welchen Raum erhielten jüdische Erfahrungen im staatlich verordneten Antifaschismus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später in der DDR? Während staatliche Gedenkstätten allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ sprachen, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah, versuchten ihre kleinen Gemeinden aufrechtzuerhalten.
Schwarz-Weiß-Bild einer Schulklasse vor einem Holocaust-Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Berlin.
Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus

01.12.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Chemnitz, Sächsisches Staatsarchiv Vortrag mit Diskussion

Das jüdische Leben in der DDR ist im kollektiven Gedächtnis kaum verankert. Jenseits bekannter Klassiker wie „Jakob der Lügner“ stellt sich die Frage: Welchen Raum erhielten jüdische Erfahrungen im staatlich verordneten Antifaschismus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später in der DDR? Während staatliche Gedenkstätten allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ sprachen, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah, versuchten ihre kleinen Gemeinden aufrechtzuerhalten.