• Podiumsdiskussion mit fünf Personen bei der Veranstaltung 'Biopolitik in der NS-Zeit' im Deutschen Hygienemuseum Dresden, Thema Evangelische Kirche, Eugenik, Zwangssterilisation und Krankenmord

    Biopolitik als Mainstream der 1930er Jahre?

    Wie stand die Evangelische Kirche zu Eugenik, Zwangssterilisation und Krankenmord?

    Das Deutsche Hygiene-Museum, die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung und die Evangelische Hochschule Dresden luden am 13.05.2025 zu einer Buchpräsentation und Podiumsdiskussion zur Biopolitik und der Haltung der Evangelischen Kirche ein. Zu diesem dunklen Kapitel deutscher Geschichte haben der Marburger Kirchenhistoriker Prof. Dr. Jochen-Christoph Kaiser und der Berliner Historiker Dr. Uwe Kaminsky nach jahrelanger Forschungstätigkeit die Quellenedition der Protokolle des „Ständigen Ausschusses für Rassenhygiene und Rassenpflege“ der Inneren Mission 1931–1938 herausgegeben.

     

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  • Im Hintergrund sind die drei Podiumsgäste unscharf zu erkennen. von links: Elke Prinz, Barbara Wallbraun und Teresa Tammer. Im Vordergrund ist scharf ein Büchertisch zu erkennen.

    Kontrolle oder Freiheit – Queere Lebenswege in der DDR

    Am 25. März 2025 fand im Martin-Luther-King-Zentrum Werdau die Veranstaltung "Queer in der DDR – Gespräch mit Zeitzeug:innen und Expert:innen" statt. Die Veranstaltungsreihe von "Kontrovers vor Ort" beleuchtet in Kooperation mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Landesverband Soziokultur Sachsen e. V. und dem Sächsischen Volkshochschulverband die Lebensrealitäten queerer Menschen in der DDR.

     

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  • Das Bild zeigt einen Ausstellungsbereich mit einem großen Zitat an der Wand. Das Zitat lautet: "Außerhalb des Betriebes taten sie so, als würden sie uns nicht kennen." und wird Teitótebo Antonio Mate zugeschrieben, einem Zeitzeugen aus Mozambique. Neben dem Zitat befindet sich ein kleinerer Text, der mit "Ich bin gerne zur Arbeit gegangen, im Betrieb verhielten sich alle Deutschen ganz kollegial. Aber außerhalb des Betriebes taten sie so, als würden sie uns nicht kennen." beginnt. Es gibt eine weitere Erläuterung seiner Erfahrungen und Erinnerungen, die mit einem Fußballspiel und einer persönlichen Erinnerung an den 1. Mai 1980 endet. Auf der linken Seite ist ein Porträt von Antonio Mate zu sehen. Bei Klick vergrößert sich das Bild.

    "Wir dürfen Konflikten nicht ausweichen"

    Hoyerswerda erinnerte mit einem Gedenkwochenende an rechte Gewalt 1991.

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  • "Ich wünsche mir Gespräche auf Augenhöhe"

    Der Jurist Gjulner Sejdi, seit 2016 Vorsitzender des Leipziger Vereins Romano Sumnal, lebt seit 30 Jahren in Sachsen und setzt sich ein für die Rechte von Sinti und Roma. Im Interview spricht er über offenen und versteckten Rassismus.

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