Mit Beginn des Schuljahres 2021/22 setzen wir die beliebte Online-Diskussionsreihe fort und kommen miteinander ins Gespräch darüber, was, wie und wodurch sich Schule entwickelt.

Schule bewegt viele Menschen: Lehrkräfte, Kinder, Eltern, Schulleitungen, Träger unterschiedlicher Projekte für Schulen oder auch Vertreterinnen und Vertreter der Schulsozialarbeit oder aus der Stadtverwaltung.

Verändert sich Gesellschaft, hat das immer auch Einfluss auf Schule. Schule will sich verändern, macht sich an vielen Stellen auf den Weg. Was sind die Themen, die Schulen bewegen und – wie können wir Schule bewegen? Diesen und weiteren Fragen geht die Reihe „Was.Schule.bewegt.“ nach. 

Der Auftakt der Reihe mit insgesamt zehn Veranstaltungen zwischen Januar und März 2021 hat gezeigt, dass die Gesprächsrunden für die über 200 Teilnehmenden ein attraktives Angebot sind.

Ursprünglich unter den Bedingungen der Pandemiesituation entwickelt, soll die Dialogreihe zukünftig auch unabhängig von den äußeren Umständen als Online-Angebot Bestand haben. Hier können wir unkompliziert und von jedem beliebigen Ort in den Austausch treten.

Wir laden Sie ein zum Dialogform Was.Schule.bewegt., ab dem 9. September 2021 an jedem zweiten Donnerstag im Monat, jeweils von 16:30 Uhr – 18:00 Uhr

Schülerinnen und Schüler sind ebenfalls herzlich eingeladen sich an den Diskussionen zu beteiligen.

Welche Themen werden diskutiert?

Die Antwort auf diese Frage liegt in den Schulen selbst. Gemeinsam mit anderen Interessierten haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kickoff-Veranstaltung am 13.07.21 bestimmt, worüber wir mit Beginn des neuen Schuljahres einmal im Monat diskutieren, was die drängenden Themen an Schule, was genaue Problemlagen oder Herausforderungen sind.

Unsere Themen

Den Bericht zur Kick-Off-Veranstaltung mit der Themenfindung können Sie hier nachlesen.

Im ersten Termin haben wir uns die Themen der Reihe in Form eines Barcamps erschlossen.

13. Juli 2021 16:00 - 18:30 Uhr

Den Bericht zur Veranstaltung können Sie hier nachlesen.

Was.Schule.bewegt.: Politische Bildung - zwischen Courage und Ignoranz

09.09.2021, 16:30–18:00 Uhr

Anmeldung

Was.Schule.bewegt.: Vielfalt macht Schule - Hilfe, alle sind anders!

14.10.2021, 16:30 Uhr - 18:00 Uhr

Anmeldung

Spätestens vier Wochen vor Beginn der Veranstaltung ist das Thema final ausgeschrieben und Sie können sich auf der jeweiligen Einzelseite zur Veranstaltung anmelden.

Auf der Seite wasschulebewegt.de dokumentieren wir in Form eines Padlets die einzelnen Veranstaltungen. Die Inhalte sind interaktive Ergebnisse aus den Diskussionen. Hier können Sie sich über Inhalte der vergangenen Veranstaltungen informieren und, wenn Sie an Veranstaltungen teilnehmen, Ihre Kontaktinformationen einstellen.

Archiv: vergangene Veranstaltungen

21. Januar 2021, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr

#Corona#Schule#Digitalisierung – Teil 1

Unter diesem Titel möchten wir mit Ihnen über die Herausforderungen für Schule unter Pandemiebedingungen diskutieren. Dabei können ganz unterschiedliche Fragen im Mittelpunkt stehen, zum Beispiel: Wie gelingt Homeschooling? Wie lernen wir? Schaffen wir den Lehrplan? Was ist die Kernaufgabe von Schule?

Das Thema ist sehr aktuell und komplex. Aus diesem Grund möchten wir zwei Termine dafür nutzen, die aufeinander aufbauen. Die zweite Veranstaltung findet am 28.01.21 statt.

Anmeldung und Teilnahme

28. Januar 2021, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr

#Corona#Schule#Digitaliiserung – Teil 2

Unter diesem Titel möchten wir mit Ihnen über die Herausforderungen für Schule unter Pandemiebedingungen diskutieren. Dabei können ganz unterschiedliche Fragen im Mittelpunkt stehen, zum Beispiel: Wie gelingt Homeschooling? Wie lernen wir? Schaffen wir den Lehrplan? Was ist die Kernaufgabe von Schule?

Das Thema ist sehr aktuell und komplex. Aus diesem Grund möchten wir zwei Termine dafür nutzen, die aufeinander aufbauen. Dies ist der zweite Teil.

Anmeldung und Teilnahme

4. Februar 2021, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr

Müssen wir über Antisemitismus reden?

Fälle von Antisemitismus sind im Freistaat Sachsen in den letzten Jahren tendenziell gestiegen. Viele Menschen in Sachsen beschäftigen sich mit dem Judentum und engagieren sich gegen Antisemitismus. Demgegenüber ist vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht bewusst, dass es jüdisches Leben in Sachsen gibt. Wie spiegelt sich das Thema in den Schulen? Welche Erfahrungen gibt es? Wo braucht es Unterstützung? Und, welche Unterstützung ist geeignet?

Anmeldung und Teilnahme

11. Februar 2021, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr

Im Blindflug in Ausbildung und Studium?

Wie kann Berufsorientierung unter Pandemiebedingungen gelingen? Und was davon lässt sich für die Zeit nach Corona übernehmen?

Anmeldung und Teilnahme

18. Februar 2021, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr

Wir reden weiter über Antisemitismus ...

Fälle von Antisemitismus sind im Freistaat Sachsen in den letzten Jahren tendenziell gestiegen. Viele Menschen in Sachsen beschäftigen sich mit dem Judentum und engagieren sich gegen Antisemitismus. Demgegenüber ist vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht bewusst, dass es jüdisches Leben in Sachsen gibt. Wie spiegelt sich das Thema in den Schulen? Welche Erfahrungen gibt es? Wo braucht es Unterstützung? Und, welche Unterstützung ist geeignet?

Am 04.02.2021 diskutierten wir mit mehr als 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie sich das Thema im schulischen Alltag darstellt. Herausforderungen, Erfahrungen und Unterstützungsmöglichkeiten wurden beschrieben. Eine Erkenntnis, die sehr häufig formuliert wurde: “Schule braucht mehr Herzensbildung”. Der Frage, wie das gellingen kann und weiteren offen gebliebenen Fragen wollen wir uns in einer weiteren Diskussionsrunde zu dem Thema “Antisemitismus” widmen. 

Anmeldung und Teilnahme

25. Februar 2021, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr

Machst du Service oder wartest du drauf? Wie lernen wir uns zu engagieren?

Junge  Menschen engagieren sich anders, das zeigt auch die im Januar dieses  Jahres veröffentlichte Studie der SLpB "Engagement in Sachsen. Wofür  sich Menschen einsetzen und welchen Rahmen es braucht". Diese Woche beschäftigen wir uns mit der  Frage, inwieweit Engagement überhaupt etwas mit Schule zu tun hat. Wir  wollen mit Ihnen darüber diskutieren, ob und wie es gelingen kann, junge  Menschen als mündige Bürgerinnen und Bürger, als dem Gemeinwesen zugewandte Menschen, aus unseren Schulen zu  entlassen und die Demokratie zu stärken. Engagement als Teil des  Unterrichts und eng verbunden mit dem fachlichen Lernen wäre eine  Möglichkeit, junge Menschen dazu zu ermutigen, ihr Wissen und ihre Kompetenzen direkt in der Praxis anzuwenden und sich auch als  Schülerinnen und Schüler bereits gesellschaftlich einzubringen. Wie kann  das gelingen?

Anmeldung und Teilnahme

4. März 2021, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr

BNE: ist das wichtig oder kann das weg?

“BNE ist die Abkürzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Gemeint ist eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt. Sie ermöglicht jedem Einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen.” - so nachzulesen auf dem BNE-Portal des Bundesministerium für Bildung und Forschung. Dort nachzulesen ist auch die im Herbst von den Vereinten Natuíonen verabschiedete globale Nachhaltigkeitsagenda, ebenso wie die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie von 2018. Die sächsische Landesstrategie BNE wurde am 22. Januar 2019 verabschiedet.  Ebenfalls seit Januar 2019 ist BNE als überfachliches Ziel definiert. Die Ziele sind klar, die sächsischen Lehrpläne überarbeitet, es gibt breite und vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten diese Ziele zu realisieren. Gleichzeitig ist beobachtbar, dass Fortbildungsangebote zum Thema wenig nachgefragt sind und vielerorts ist vernehmbar: “BNE? Das können wir nicht auch noch machen!”. Stimmt dieses Bild? Wenn ja: wie kann Bildung für nachhaltige Entwicklung in Schule gestaltet werden?

Anmeldung und Teilnahme

11. März 2021, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr

Interkulturelles Lernen - wie gelingt das?

In einer pluralen, demokratischen Gesellschaft benötigen wir, d.h. alle Menschen, Kompetenzen, um mit der Vielfalt der Kulturen umgehen zu können. Es ist dabei wichtig, Verschiedenheit als „Normalfall“ anerkennen zu können. Zudem benötigen wir praktische Fähigkeiten zum selbstbestimmten und solidarischen Handeln in verschiedenartigen Lebensbedingungen. Dazu gehört auch, Strategien zu erlernen, mit denen Konflikte gewaltfrei und argumentativ bewältigt werden können. (vgl. Eckwertepapier Interkulturalität, Sachsen). Im Zentrum der Diskussion steht die Frage, wie dieses Erkennen und Erlernen interkulturellen Lernens in Schule und Unterricht gelingen kann.

Anmeldung und Teilnahme

18. März 2021, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr

#Corona#Schule#Digitalisierung - Teil 3: Jugend kann nicht verschoben werden!

Was bedeutet es für Jugendliche, nicht regelmäßig in die Schule gehen zu können? Wie können sie ihre Entwicklungsaufgaben bewältigen, wenn sie auf Schülerdasein und Schulabschluss reduziert werden? Wie können sie ihre Identität entwickeln, wenn sie durch den lockdown an das Elternhaus gebunden sind? Wir wollen miteinander zu den aktuellen Schulöffnungen, dem Wechselunterricht und den damit verbundenen Herausforderungen ins Gespräch kommen. Dabei geht es um einen erweiterten Blick auf die Aufgaben von Schule, über Lehrpläne und Abschlussprüfungen hinaus. Für dieses Thema wünschen wir uns insbesondere die Beteiligung von jungen Menschen.

Anmeldung und Teilnahme

25.03.2021, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr

Online-Diskussionsformate als wirksames Beteiligungsinstrument?

In der vorerst letzten Veranstaltung unserer Reihe möchten wir mit Ihnen gemeinsam darüber diskutieren, inwiefern Online-Diskussionen ein geeignetes Instrument für die Beteiligungskultur in der Schule sind, auch über die Pandemiebedingungen hinaus. Diese Veranstaltung will mit Unterstützung der Teilnehmenden Beispiele heben, die zeigen, wie Beteiligung im digitalen Raum gelingen kann. Welche Themen, Inhalte, Methoden und technische Ausstattung wurden genutzt und, was davon können wir in die Zukunft mitnehmen?

Anmeldung und Teilnahme