• „In Deutschland hat man die KGB-Laufbahn von Putin lange verdrängt“

    Irina Scherbakowa hat die russische Menschenrechtsorganisation Memorial mitgegründet, die 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Memorial wurde zunächst, wie viele andere Vereine, Initiativen und Medien, in Russland kriminalisiert und als „unerwünschte Organisation“ eingestuft. Am 9. April 2026 folgte das Verboten und die Einstufung als "extremistisch". Seit 2022 lebt die Historikerin im Exil in Berlin und Tel Aviv. Mit ihrem aktuellen Buch „Der Schlüssel würde noch passen“ kommt sie im April zu Lesungen nach Sachsen. Im Gespräch blickt sie auf das vergangene und aktuelle Russland. Auf Geschichtsverfälschungen im Putinismus. Und die Lage der Opposition.

     

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  • image-18022

    Welt im Wandel - und wir mittendrin - Auftakt der Reihe „Weltpolitik ungefiltert“ in Chemnitz

    Zwischen Biergläsern und dicht besetzten Tischen in der Craft-Beer-Bar U Brambory in Chemnitz kommen am 17. März 2026 Menschen zusammen, um über weltpolitische Themen zu diskutieren. Ziel des Abends ist es, die gegenwärtige Weltlage in ihren größeren Zusammenhängen zu verstehen: Aus welcher Ordnung kommen wir, was verändert sich derzeit - und warum betreffen diese Entwicklungen längst nicht mehr nur die „große Politik“, sondern jeden Einzelnen?

     

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  • „Die Lage ist beschissen, aber das ist der Dünger für unsere Zukunft.“

    Die Bedrohung durch Russland ist für die baltischen Länder nah, das prägt dort vieles. Christoph Eichhorn war früher Botschaft in Estland. Im Europa-Haus Leipzig erzählt er, wie die Länder auf Russland blicken, wie sie mit Bedrohungen umgehen – und was sie von Deutschland erwarten.

     

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  • Hoffen auf das Ende des Putin-Regimes

    In Russland verschärfen sich die Repressionen gegen Oppositionelle und Minderheiten immer mehr. Über die Lage im Land ging es am 10. Dezember bei der neuen Reihe: „Was uns verbindet: Menschenrechte weltweit.“ Die Veranstaltung war an einem besonderen Ort, in der Gedenkstätte Bautzner Straße in Dresden. Wo Wladimir Putin früher als KGB-Agent gefeiert hat und später das Ende der DDR miterlebt hat. Zu Gast waren auch Oppositionelle aus Russland, die hoffen, dass eines Tages auch das System Putin zusammenbricht.

     

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  • Brücken bauen – europapolitische Bildung im Dreiländereck

    Bei der 3. Vernetzungstagung der Landeszentrale für politische Bildung haben sich Europa-Akteure aus Sachsen, Tschechien und Polen ausgetauscht. Bei der Konferenz in Chemnitz ging es um die jüngsten Wahlergebnisse in den Ländern. Und die Frage: Was sind sinnvolle Methoden für die Bildungsarbeit?

     

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  • Zwischen Rechtsstaat und Realität: Migrationsdebatte im Völkerschlachtdenkmal

    Gibt es ein Problem im Stadtbild – und welche Lehren lassen sich aus der bisherigen Migrationspolitik ziehen? Über diese Fragen diskutierten im Leipziger Völkerschlachtdenkmal im Rahmen des Festivals Politik im Freien Theater zum Leitthema „Grenzen“ Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU), Migrationsanwältin Berenice Böhlo, Rechtsprofessor Winfried Kluth und der Europa-Experte Elie Cavigneaux. Moderiert wurde das Gespräch von Ine Dippmann (MDR). Die Veranstaltung war eine Kooperation der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Stiftung Völkerschlachtdenkmal Leipzig.

     

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  • „Irgendjemand muss es ja machen“

    Wie berichten Journalistinnen aus Kriegen – und wie verändert das ihr Leben? Davon erzählt Lotta Pommerien in ihrem Dokumentarfilm „Was bleibt? Journalistinnen in Krisenregionen“. Bei einer Filmvorführung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung sprach die Filmemacherin in Chemnitz mit dem Publikum über den Wert unabhängiger Berichterstattung.

     

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  • Babiš ist zurück an der Macht

    Nach der Parlamentswahl kann der umstrittene Unternehmer und ANO-Politiker Andrej Babiš Tschechiens neue Regierung bilden. Was die Wahlergebnisse für das Land und die internationale Zusammenarbeit bedeuten, diskutierten Tschechien-Experten bei einer Podiumsdiskussion der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Dresden.

     

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    Zwischen Croissant und Currywurst: Alfons gastiert in Annaberg-Buchholz und Plauen

    Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung und die Cellex-Stiftung veranstalten im September zwei Aufführungen des Programms "Jetzt noch deutscherer" des Kabarettisten Alfons.

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  • „Grönland wird nicht amerikanisch werden, aber es wird weniger dänisch“

    Für manche mag Grönland nur ein weißer Fleck auf der Landkarte sein – nicht für Donald Trump. Im Februar sagte der US-Präsident, früher oder später werde Grönland Teil der USA werden. Grönlandexpertin Birgit Stöber von der Business & Law School in Berlin erklärt, wie ernst Trumps Drohung zu nehmen ist, und wie die Bevölkerung ihrem Wunsch nach Unabhängigkeit näher kommen kann.

     

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