Unsere Veranstaltungen im Überblick

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Radikal jung

16.11.2026, 10:00 – 12:00 Uhr
projekttheater dresden e.V. Künstlerische Aufführung

Das Stück basiert auf intensiver Recherche und wird vom Rechtsextremismus-Experten Andreas Speit begleitet. Es verbindet einen informativen Blick auf das Thema mit einer spielerischen und immersiven Erzählweise und schafft damit sowohl inhaltliche als auch emotionale Zugänge. Gemeinsam mit drei Schauspieler*innen stehen drei Jugendliche aus Dresdner Schulen auf der Bühne, die von ihren persönlichen Erfahrungen und Perspektiven auf das Thema berichten. Sie nehmen das Publikum mit auf eine Reise in die Welt einer neuen rechtsextremen Generation, zeigen entlang verschiedener Stationen aktuelle Entwicklungen und laden zu Nachdenken und Austausch ein.
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KI und Daten im Unterricht: fächerübergreifend und praxisnah

16.11.2026, 15:00 – 17:00 Uhr
online Online-Seminar

Die Nutzung von KI beginnt mit einfachen Kenntnissen über Daten. Was sind eigentlich Daten, woher kommen sie, worüber geben sie Auskunft und wie machen sich KI-Modelle diese Grundlagen zunutze? Wer sich dafür interessiert, wie KI- und Datenkompetenz im Unterricht, Schule und (Aus-)Bildung fächerübergreifend vermittelt werden können, ist in diesem praktischen und anwendungsorientieren Workshop genau richtig.
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#TALKING RECHTSSTAAT

16.11.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Zwickau, Westsächsische Hochschule Zwickau Gespräch mit Diskussion

Ein funktionierender Rechtsstaat garantiert unsere Grundrechte und Sicherheit im Alltag. Der Rechtsstaat ist weit mehr als nur ein Sammelsurium an Paragrafen. Vielmehr sind Recht und Rechtsstaat grundlegende Bestandteile unserer Demokratie. Erst ein funktionierender Rechtstaat ermöglicht uns, Konflikte geregelt auszutragen oder unser Leben frei zu gestalten. Recht wird zudem von Menschen gemacht und angewendet und ist daher auf einen lebendigen Dialog miteinander angewiesen.
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XXX. Theodor-Litt-Symposium

17.11.2026, 09:30 – 16:30 Uhr
Leipzig, Zeitgeschichtliches Forum Tagung

Das XXX. Theodor-Litt-Symposium widmet sich unter dem Titel „Deutschland und die Zeitenwende – Generationendialog über Sicherheit, Freiheit und politische Bildung“ der sicherheitspolitischen Dimension der „Zeitenwende“ und fragt, welche Folgen die veränderte Bedrohungslage für Gesamtverteidigung, Staat, Gesellschaft, junge Menschen und politische Bildung in Deutschland hat. Spätestens mit dem vom Bundestag am 5. Dezember 2025 verabschiedeten Wehrdienst-Modernisierungsgesetz ist diese Debatte nicht mehr abstrakt: Seit Anfang 2026 erhalten 18-Jährige einen Fragebogen zum Wehrdienst, für Männer ist die Beantwortung verpflichtend, für Männer der Geburtsjahrgänge ab dem 1. Januar 2008 gilt zudem wieder die Pflicht zur Musterung; der neue Wehrdienst ist zunächst freiwillig angelegt, eröffnet aber die Möglichkeit einer späteren „Bedarfswehrpflicht“, über die der Bundestag erneut entscheiden müsste. Tausende von Jugendlichen protestieren bereits bundesweit gegen die neuen Wehrpflichtpläne. Die Veranstaltung ist besonders für Schulen geeignet.
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Radikal jung

17.11.2026, 10:00 – 12:00 Uhr
projekttheater dresden e.V. Künstlerische Aufführung

Das Stück basiert auf intensiver Recherche und wird vom Rechtsextremismus-Experten Andreas Speit begleitet. Es verbindet einen informativen Blick auf das Thema mit einer spielerischen und immersiven Erzählweise und schafft damit sowohl inhaltliche als auch emotionale Zugänge. Gemeinsam mit drei Schauspieler*innen stehen drei Jugendliche aus Dresdner Schulen auf der Bühne, die von ihren persönlichen Erfahrungen und Perspektiven auf das Thema berichten. Sie nehmen das Publikum mit auf eine Reise in die Welt einer neuen rechtsextremen Generation, zeigen entlang verschiedener Stationen aktuelle Entwicklungen und laden zu Nachdenken und Austausch ein.
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Boris Schumatsky

17.11.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Dresden, Erich Kästner Haus für Literatur Lesung

Unsere Literaturreihe "Sprachen machen Leute" begrüßt zur vierten Veranstaltung in diesem Jahr den Schriftsteller Boris Schumatsky. Die Literaturreihe „Sprachen machen Leute" gehört zur Kooperation mit dem EKHL. Autorinnen und Autoren, deren Schreib-, nicht aber Muttersprache das Deutsche ist, lesen aus ihren Texten und führen einen Dialog zum Thema mit dem Moderator Michael G. Fritz. Das Gespräch wird anschließend fürs Publikum geöffnet. Die vielfältigen kulturellen Hintergründe der eingeladenen Autorinnen ermöglichen neue Perspektiven auf eigene Denkmuster und bestehende gesellschaftliche Narrative.
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Zwei Revolutionen, zwei Wege - Sachsen und Tschechien seit 1989

19.11.2026, 18:00 – 21:00 Uhr
Zittau, Hillersche Villa Podiumsdiskussion

Schwarz-Weiß-Bild einer Schulklasse vor einem Holocaust-Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Berlin.

Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus

19.11.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Zwickau, Alter Gasometer Vortrag mit Diskussion

Das jüdische Leben in der DDR ist im kollektiven Gedächtnis kaum verankert. Jenseits bekannter Klassiker wie „Jakob der Lügner“ stellt sich die Frage: Welchen Raum erhielten jüdische Erfahrungen im staatlich verordneten Antifaschismus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später in der DDR? Während staatliche Gedenkstätten allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ sprachen, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah, versuchten ihre kleinen Gemeinden aufrechtzuerhalten.
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Die Lücke im Album. Wie ich die Geschichte meiner nichtjüdisch-jüdischen Familie in der NS-Zeit entdeckte.

19.11.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Rodewisch, RoWi Stadtbüro Lesung

Was haben unsere Familien in jener Zeit erlebt? Waren unsere Angehörigen Mitläufer, Überzeugte, Verfolgte oder Widerständige? Wer sich auf Spurensuche begibt, stößt häufig auf Unsicherheiten, widersprüchliche Überlieferungen und schmerzhafte Lücken. Nach dem Zweiten Weltkrieg schien in vielen Familien stillschweigend vereinbart, über die zwölf Jahre des Nationalsozialismus nicht zu reden. Während die Menschen in Ost- und Westdeutschland neue Karrieren begannen, war die Geschichte am familiären Esstisch tabu. Heute fragt vor allem die Enkelgeneration nach, will verstehen.

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