Zwei Revolutionen, zwei Wege - Sachsen und Tschechien seit 1989
Podiumsdiskussion und Nachbargespräche
Termindetails
Veranstaltungsort
Klieneberger Platz 1
Raum Kulturboden und Cafe Jolesch
02763 Zittau
DE
Veranstaltungsinfos
Kooperationspartner

Im Herbst 1989 gingen in der DDR und in der ČSSR die Menschen auf die Straße, nur wenige Wochen nacheinander. Danach trennten sich die Wege. Ostdeutschland wurde mit der Wiedervereinigung Teil von EU und NATO. Tschechien musste sich den Beitritt über Jahre selbst erarbeiten. Treuhand hier, Kuponprivatisierung dort: In beiden Ländern schlossen Betriebe, viele verloren ihre Arbeit, junge Leute zogen weg. Auch Rassismus und rechte Gewalt haben die 1990er Jahre auf beiden Seiten der Grenze geprägt.
Was ist damals eigentlich im Nachbarland passiert? Und was hat das mit heute zu tun? Rechtspopulistische Parteien sind in Tschechien an der Regierung beteiligt, in Sachsen-Anhalt hat die Landtagswahl die politischen Verhältnisse verschoben, in Sachsen wird 2029 gewählt. Liegen die Gründe für die heutige Unzufriedenheit in den Umbruchjahren, oder erklärt das zu wenig?
Zuerst diskutieren Gäste aus beiden Ländern auf dem Podium. Nach einer Pause geht es an Tischen weiter. Dort sitzen Teilnehmende aus Sachsen und Tschechien gemeinsam mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Expertinnen und Experten und sprechen über ihren Alltag und ihre Erfahrungen seit 1989. Die Veranstaltung wird simultan Deutsch–Tschechisch gedolmetscht.
Auf dem Podium:
- Prof. Dr. phil. habil. Raj Kollmorgen, Hochschule Zittau/Görlitz, Fakultät für Sozialwissenschaften
- Dr. Maren Hachmeister, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden
- N.N.
- N.N.
Moderation: Malte Pieper
Termindetails
Veranstaltungsort
Klieneberger Platz 1
Raum Kulturboden und Cafe Jolesch
02763 Zittau
DE