Unsere Veranstaltungen im Überblick

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Die Lücke im Album. Wie ich die Geschichte meiner nichtjüdisch-jüdischen Familie in der NS-Zeit entdeckte.

23.04.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Radebeul, VHS Meissen Lesung

Was haben unsere Familien in jener Zeit erlebt? Waren unsere Angehörigen Mitläufer, Überzeugte, Verfolgte oder Widerständige? Wer sich auf Spurensuche begibt, stößt häufig auf Unsicherheiten, widersprüchliche Überlieferungen und schmerzhafte Lücken. Nach dem Zweiten Weltkrieg schien in vielen Familien stillschweigend vereinbart, über die zwölf Jahre des Nationalsozialismus nicht zu reden. Während die Menschen in Ost- und Westdeutschland neue Karrieren begannen, war die Geschichte am familiären Esstisch tabu. Heute fragt vor allem die Enkelgeneration nach, will verstehen.
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"Eine Umfrage hat ergeben…“ Meinungskampf und Meinungsmache mit und durch politische Umfragen - die etwas andere Analyse.

23.04.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Meerane, altes Postamt Vortrag mit Diskussion

Merkel soll es getan haben, Obama auch, um nur zwei von vielen Politikern zu nennen. Regieren nach Umfragen, handeln nach politischen Stimmungen. Doch wie sehr beeinflusst die Flut der poli-tischen Demoskopie wirklich Wähler und Gewählte? Wie verlässlich sind sie eigentlich, diese Um-fragen, wie entstehen sie, wer ist Gewinner und wer Verlierer? Eine politische Analyse nach dem Kredo: "vom Wiegen allein, wird die Sau nicht fett!" Unser Referent Julian Nejkow wurde 1988 in Friedrichroda, Thüringen, als Sohn einer deutschen Mutter und eines bulgarischen Vaters geboren und hat Politikwissenschaft in Jena und Dresden studiert.
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Roland Kaehlbrandt: Von der Schönheit der deutschen Sprache. Eine Wiederentdeckung

23.04.2026, 19:30 – 21:00 Uhr
Dresden, Zentralbibliothek im Kulturpalast Lesung

Eine Ode an die deutsche Sprache voller Witz und Eleganz - Ein Buch für alle Sprachinteressierten! Die deutsche Sprache steht im Ruf, zwar genau zu sein, aber auch schwerfällig, hart im Klang und in Teilen sogar unschön. Bestseller-Autor Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt zeigt stattdessen die Schönheit der deutschen Sprache. Weil sie zu feinsten Nuancen einlädt; weil sie bildhaft und klangschön; weil sie klar, aber auch anmutig und elegant sein kann, ja sogar voller Witz. Kaehlbrandt spürt sie auf in Wörtern, Sätzen, Versen, Liedern, Reden, im Sprachwitz und in unseren Mundarten.
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Wie viel „Zivil“ ist zu viel für den Justizvollzug?

24.04.2026 – 25.04.2026
Meißen, Klosterhof St. Afra Tagung

Landen Verurteilte im Gefängnis, sind sie für die Gesellschaft jenseits der Mauern oft unsichtbar. Gleichzeitig wächst der Anspruch, dass Öffentlichkeit, Ehrenamt und Forschung in den Prozess zur Resozialisierung stärker eingebunden werden. Doch wo liegen Chancen, wo Grenzen?
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„Der Schlüssel würde noch passen“ - Die russische Nobelpreisträgerin Irina Scherbakowa (Memorial) stellt ihr neues Buch vor

24.04.2026, 18:00 – 19:30 Uhr
Dresden, SLpB Lesung

In ihrem autobiografischen Buch teilt die russische Oppositionelle und Friedensnobelpreisträgerin Irina Scherbakowa ihre Erinnerungen an das Leben in Russland nach der Perestroika. Die Mitbegründerin der Menschenrechts-Organisation Memorial, die 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, verwebt dabei eigene Erfahrungen und gesellschaftliche Betrachtungen eng mit der russischen Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts. Ihr Thema ist dabei ihre bis heute andauernde, aktive politische Tätigkeit, ihr Kampf gegen Staatsterror und für die Aufarbeitung des Stalinismus.
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Ein Vermächtnis aus Haifa

24.04.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Torgau, Volkshochschule Nordsachsen Lesung

Der Nahe Osten ist viel mehr als Feindseligkeiten, Hass und Krieg. Es geschehen zahllose Geschichten, die den Weg zum Frieden, respektvollem Miteinander und zur Hoffnung vorleben. Michael Touma erzählt in seiner Lesung von so einer, ganz persönlichen, Geschichte − der Geschichte seiner Eltern. 1949, ein Jahr nach Gründung des Staates Israel, begegnen sich die junge Jüdin Haya und der palästinensische Intellektuelle Emile in Haifa. Zwischen beiden entflammt eine Liebe, die in ihrem Umfeld auf Ablehnung und Widerstand stößt.
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„Der Schlüssel würde noch passen“ - Die russische Nobelpreisträgerin Irina Scherbakowa (Memorial) stellt ihr neues Buch vor

27.04.2026, 18:00 – 19:30 Uhr
Chemnitz, Hartmannfabrik Lesung

In ihrem autobiografischen Buch teilt die russische Oppositionelle und Friedensnobelpreisträgerin Irina Scherbakowa ihre Erinnerungen an das Leben in Russland nach der Perestroika. Die Mitbegründerin der Menschenrechts-Organisation Memorial, die 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, verwebt dabei eigene Erfahrungen und gesellschaftliche Betrachtungen eng mit der russischen Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts. Ihr Thema ist dabei ihre bis heute andauernde, aktive politische Tätigkeit, ihr Kampf gegen Staatsterror und für die Aufarbeitung des Stalinismus.
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Punk-Frauen und die DDR - Tanz auf dem Vulkan

27.04.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Annaberg-Buchholz, Alte Brauerei Lesung

„Punk zu sein an sich, war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR.
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Der öffentliche Dienst im Fadenkreuz

27.04.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Wittichenau, Begegnungshaus "Jakubetzstift" Vortrag mit Diskussion

Der Vortrag beleuchtet die Strategien von Extremisten, wie sie staatliche Institutionen kapern und ihrer Handlungsfähigkeit berauben. Sie tun dies, indem sie Amtsträger manipulieren und zum Wi-derstand aufrufen; indem sie den Staat sabotieren und ihn lahmlegen wollen; indem sie Institutio-nen mit Gefolgsleuten unterwandern und indem sie Waffen, Knowhow und Informationen ent-wenden. Das alles geschieht nicht zufällig, sondern folgt detaillierten Plänen, Staat und Demokratie von innen anzugreifen.

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