USA und Europa: Zwischen Bündnis und Eigenverantwortung

Podiumsreihe: 250 Jahre USA

Termindetails

Zeitraum
Datum: 15.09.2026
Uhrzeit: 19:30 - 21:30 Uhr
Freie Plätze
genügend freie Plätze
Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nur erforderlich, falls im Veranstaltungstext ausdrücklich dazu aufgefordert wird.

Veranstaltungsort

Dresden, Frauenkirche


Dresden
DE

Veranstaltungsinfos

Veranstaltungsart
Podiumsdiskussion
Veranstaltungsreihe
250 Jahre USA
Veranstaltungsnummer
D1-09b
Themengebiet
Themen - Global, Europa und Welt, Außen- und Sicherheitspolitik, Europa, Staat und Recht, Politische Ordnung / Politisches System, Politische Theorie
Zielgruppen
Interessierte

Veranstalter

SLpB, Direktion

Inhaltliche Ansprechpartner

Frau Claudia Anke
0351 85318-51
Dr. Roland Löffler

Die Beziehungen zwischen den USA und Europa befinden sich im Wandel. Über Jahrzehnte galten die USA als verlässliche Schutzmacht und politischer Orientierungspunkt des Westens, doch nun setzt Washington außen- und sicherheitspolitische Prioritäten neu. Für Europa hat dies weitreichende Folgen.

Ein prominent besetztes Podium diskutiert, in welchem Zustand sich das transatlantische Bündnis befindet. Im Zentrum steht die Frage, ob Europa und die USA noch durch ein gemeinsames Verständnis von Demokratie verbunden sind – und wie tragfähig diese Grundlage heute ist. Wie lässt sich die Zusammenarbeit unter veränderten politischen und sicherheitspolitischen Bedingungen gestalten, und was bedeutet Solidarität in Zeiten wachsender Krisen? Welche Folgen hätte es, wenn politische Prioritäten und demokratische Überzeugungen dauerhaft auseinanderdriften?

 

Es diskutieren:

John R. Bolton, Ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater der Vereinigten Staaten

John R. Bolton war von 2018 bis 2019 Nationaler Sicherheitsberater der Vereinigten Staaten. Zuvor bekleidete der Jurist und Diplomat über mehrere Jahrzehnte außen- und sicherheitspolitische Spitzenpositionen in republikanischen Regierungen, unter anderem als Staatssekretär für Rüstungskontrolle und Internationale Sicherheit sowie als Ständiger Vertreter der USA bei den Vereinten Nationen. Nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus veröffentlichte er seine Memoiren »The Room Where It Happened« und zählt seither zu den profiliertesten republikanischen Kritikern Donald Trumps.

Norbert Röttgen, Mitglied und ehemaliger Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages

Dr. Norbert Röttgen zählt zu den profiliertesten Stimmen der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Seit mehr als drei Jahrzehnten gehört der promovierte Jurist dem Deutschen Bundestag an. Im Auswärtigen Ausschuss, dessen Vorsitz er von 2014 bis 2021 innehatte, gestaltet er bis heute die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik maßgeblich mit. Von 2009 bis 2012 war er Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, zuvor Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Zuletzt leitete er die Enquete-Kommission der CDU/CSU-Bundestagsfraktion »Frieden und Sicherheit in Europa«. Seine politischen Schwerpunkte sind die transatlantischen Beziehungen, die europäische Sicherheit und die internationale Ordnung.

Ethan Kapstein, Geschäftsführender Direktor des Empirical Studies of Conflict Project (ESOC) an der Princeton University und Fall 2026 Fellow der American Academy in Berlin 
 

Prof. Dr. Ethan B. Kapstein forscht und lehrt an der Princeton School of Public and International Affairs zu den Themen Entwicklung, internationale Konflikte und US-amerikanische Außenpolitik. Als Berlin Prize Fellow der American Academy in Berlin engagiert er sich zudem für den transatlantischen Wissenschafts- und Ideenaustausch. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählt das Buch »Exporting Capitalism: Private Enterprise and US Foreign Policy« (Harvard University Press, 2022). Kapstein ist ehemaliger Offizier der US Navy und Mitglied des Council on Foreign Relations.

Majid Sattar, Politikkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Washington, D.C.

Seit 2018 berichtet Dr. Majid Sattar für die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus Washington über die Politik der Vereinigten Staaten und die transatlantischen Beziehungen. Zuvor arbeitete der promovierte Politikwissenschaftler in der Berliner Parlamentsredaktion der F.A.Z. mit den Schwerpunkten Außenpolitik und Auswärtiges Amt. Bereits in seiner Dissertation setzte er sich mit dem politischen System der USA und der parlamentarischen Kontrolle der amerikanischen Bundesregierung auseinander.

Moderation: Doris Simon, Deutschlandradio Berlin - Ressort Länder (ehemalige Korrespondentin in Washington D.C.)

Musik: Die Veranstaltung wird musikalisch vom Brass Quintett der Sächsischen Bläserphilharmonie gerahmt.

 

Bitte beachten Sie auch die Veranstaltungsankündigung unseres Kooperationspartners Stiftung Frauenkirche Dresden: https://www.frauenkirche-dresden.de/250-jahre-usa

FOR AN ENGLISH VERSION: https://www.frauenkirche-dresden.de/america-250

 

Besuchshinweise:

Eintritt frei

(keine Anmeldung erforderlich)

Veranstaltungssprache Deutsch;
Simultanübersetzung englischer Beiträge per Headset

Die Veranstaltungen werden aufgezeichnet und auf dem Youtube-Kanal der Frauenkirche Dresden verfügbar gemacht.

Termindetails

Zeitraum
Datum: 15.09.2026
Uhrzeit: 19:30 - 21:30 Uhr
Freie Plätze
genügend freie Plätze
Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nur erforderlich, falls im Veranstaltungstext ausdrücklich dazu aufgefordert wird.

Veranstaltungsort

Dresden, Frauenkirche


Dresden
DE

Veranstaltungsinfos

Veranstaltungsart
Podiumsdiskussion
Veranstaltungsreihe
250 Jahre USA
Veranstaltungsnummer
D1-09b
Themengebiet
Themen - Global, Europa und Welt, Außen- und Sicherheitspolitik, Europa, Staat und Recht, Politische Ordnung / Politisches System, Politische Theorie
Zielgruppen
Interessierte

Veranstalter

SLpB, Direktion

Inhaltliche Ansprechpartner

Frau Claudia Anke
0351 85318-51
Dr. Roland Löffler