Kontrovers vor Ort: Politische Bildung kommt auch im zweiten Halbjahr nach ganz Sachsen

Kontrovers vor Ort startet mit 17 Veranstaltungsreihen, darunter sieben neue Formate.

Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) startet mit „Kontrovers vor Ort“ in das zweite Halbjahr 2026. Insgesamt 17 Veranstaltungsreihen stehen auf dem Programm, sieben davon sind neu. Die Veranstaltungen finden an zahlreichen Orten in ganz Sachsen statt und verbinden unterschiedliche politische Themen mit vielfältigen Formen des Austauschs. 

„Politische Bildung muss dort stattfinden, wo Menschen leben. Deshalb wollen wir unsere Angebote nicht auf die großen Städte konzentrieren, sondern gemeinsam mit Partnern vor Ort politische Bildungsangebote in ganz Sachsen ermöglichen“, sagt Andreas Heinrich, Projektleiter von „Kontrovers vor Ort“. „Dabei geht es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln. Wir wollen Räume schaffen, in denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Fragen stellen und unterschiedliche Perspektiven diskutieren können.“

Politische Bildung vor Ort

„Kontrovers vor Ort“ steht für einen konsequent dezentralen Ansatz. Gemeinsam mit Volkshochschulen, soziokulturellen Zentren und weiteren Partnern bringt die SLpB politische Bildung in Städte und Gemeinden im gesamten Freistaat.

„Gerade außerhalb der großen Städte gibt es ein großes Interesse an politischen Themen und am persönlichen Austausch. Mit unseren Veranstaltungen wollen wir Angebote schaffen, die ohne weite Wege erreichbar sind und an die Lebenswelt der Menschen vor Ort anknüpfen“, sagt Justyna David, Projektreferentin von „Kontrovers vor Ort“.

Die Dezentralisierung politischer Bildung ist ein zentrales Ziel der SLpB. Das Projekt setzt dabei nicht nur auf eigene Veranstaltungen, sondern stärkt zugleich die Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen und Akteuren. So entstehen politische Bildungsangebote dort, wo bereits Strukturen und Interesse vorhanden sind, und an Orten, an denen entsprechende Angebote bislang weniger häufig stattfinden.

Politischer Austausch kann auch anders aussehen

Dabei setzt „Kontrovers vor Ort“ bewusst auf unterschiedliche Veranstaltungsformen. Neben klassischen Vorträgen und Diskussionen gibt es Lesungen, Filmvorführungen, Workshops und offene Gesprächsformate.
Damit will „Kontrovers vor Ort“ unterschiedliche Zugänge zu politischer Bildung ermöglichen. „Wir möchten Menschen nicht nur mit klassischen Vorträgen erreichen. Ein Film, ein Lied oder ein offenes Gespräch kann genauso ein Ausgangspunkt für politische Diskussion sein. Entscheidend ist, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen und sich mit unterschiedlichen Perspektiven auseinandersetzen“, sagt Andreas Heinrich.

Die neuen Veranstaltungsreihen sind:

Veranstaltungen in ganz Sachsen

Im zweiten Halbjahr 2026 finden Veranstaltungen unter anderem in folgenden Orten statt:

Die einzelnen Termine, Themen und Kooperationspartnerinnen und -partner vor Ort sind auf der Website der SLpB abrufbar. Journalistinnen und Journalisten finden dort gebündelt alle Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen in ihrer Region.

Mit Kontrovers vor Ort setzt die SLpB ihren Anspruch fort, politische Bildung nah an den Lebensrealitäten der Menschen in Sachsen zu gestalten und demokratische Debattenräume im ganzen Land zu stärken.

Pressekontakt:
Thomas Platz, 0351 85318 21,
Anton Zuschke, 0351 85318 30,

Inhaltlich Verantwortliche:
Andreas Heinrich, 0351 85318 75,
Justyna David, 0351 85318 71,