Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus
Vortrag und Gespräch mit Dr. Alexander Walther
Termindetails
Veranstaltungsort
Schloßstraße 2
Raum - Eingang über Galeriestrasse
01067 Dresden
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In der DDR war die Geschichte ein streng reguliertes Feld. Auch der staatlich forcierte Antifaschismus ließ, so die Annahme, kaum Spielräume für abweichende Narrative. Wie konnten daher jüdische Verfolgungserfahrungen und antifaschistische Überzeugungen unter staatssozialistischen Vorzeichen verhandelt und artikuliert werden? Welche Rolle spielten jüdische Überlebende in der DDR in der kulturellen Auseinandersetzung mit der Shoah und dem Nationalsozialismus?
In seinem Vortrag geht der Historiker Dr. Alexander Walther diesen Fragen nach und fokussiert sich besonders auf die materiellen Hinterlassenschaften jüdischen Kulturerbes in der DDR, u.a. die Synagogen und Friedhöfe.
Alexander Walther studierte an der Universität Jena Geschichte und Englisch für das Lehramt. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Jena und Erfurt und ist seit 2023 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz im Projekt „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung “Platz finden. Zur Sichtbarkeit jüdischen Bauens in Sachsen” statt.
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Schloßstraße 2
Raum - Eingang über Galeriestrasse
01067 Dresden