Unsere Veranstaltungen im Überblick

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Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen

02.06.2026 – 12.06.2026
Aue-Bad Schlema, Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V. (KGE) Ausstellung

Auf den ersten Blick spielt Religion in Sachsen kaum eine Rolle. Weniger als 20 Prozent der Menschen im Freistaat gehören der evangelischen oder katholischen Kirche an. Doch seit 1990 sind bestehende und neue religiöse und kulturelle Gemeinschaften gewachsen - durch Zuwanderung aus Westdeutschland und dem Ausland. Der persönliche Glaube ist für viele Bewohner Sachsen wichtig. Die Ausstellung „Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen“ vermittelt beispielhaft die religiöse und kulturelle Vielfalt in Sachsen.
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Isoliert im Reich

02.06.2026, 18:00 – 20:00 Uhr
Leipzig, Volkshochschule Vortrag mit Diskussion

Reichsbürger lehnen die Existenz der Bundesrepublik und deren Rechtssystem ab. Seit November 2016 ist die Reichsbürgerbewegung darum Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes. Im Rahmen der Veranstaltung liefert der Dresdner Politikwissenschaftler Sebastian Trept einen Blick hinter die Kulissen einer Szene, deren Mitglieder den deutschen Staat und dessen Regeln nicht anerkennen und stattdessen eigene Staaten ausrufen.
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Mit der Faust in die Welt schlagen

02.06.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Schkeuditz, VHS Nordsachsen Filmvorführung

Regisseurin Constanze Klaue porträtiert in ihrem preisgekrönten* Filmdebüt eine Gesellschaft im Umbruch. Mit ihrer Verfilmung des gleichnamigen Romans von Lukas Rietzschel erinnert sie an den Wert des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Gleichzeitig lädt sie ein, die Geschichte der Wiedervereinigung und ihre Nachwirkungen auf Gesellschaft und Familie sensibel zu reflektieren.
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Ist das schon Extremismus?

02.06.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Markranstädt, VHS Leipziger Land Vortrag mit Diskussion

Obwohl sich weite Teile der Bevölkerung in der Anerkennung und Verteidigung der Demokratie einig sind, sorgt das Thema Extremismus regelmäßig für heftige Kontroversen: Was heißt denn eigentlich extremistisch? Kann man Rechts- und Linkextremismus miteinander vergleichen? Und: Ist die AfD eine rechtsextreme Partei? Die Antworten auf diese Fragen gehen uns alle an. Denn wie wir extremistische Bestrebungen wahrnehmen und mit ihnen umgehen, prägt unsere Gesellschaft. Dabei stellt die Abgrenzung von Demokratie und Extremismus die wesentliche Grundlage für den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit antidemokratischen Phänomenen dar.
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Ein deutscher Märtyrer? Der Industrielle, Intellektuelle und Staatsmann Walther Rathenau (1867 – 1922)

03.06.2026, 19:30 – 21:30 Uhr
Dresden, Haus der Kathedrale Vortrag mit Diskussion

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Mit der Faust in die Welt schlagen

05.06.2026, 20:00 – 22:00 Uhr
Dresden, HOLE OF FAME e.V. Filmvorführung

Regisseurin Constanze Klaue porträtiert in ihrem preisgekrönten* Filmdebüt eine Gesellschaft im Umbruch. Mit ihrer Verfilmung des gleichnamigen Romans von Lukas Rietzschel erinnert sie an den Wert des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Gleichzeitig lädt sie ein, die Geschichte der Wiedervereinigung und ihre Nachwirkungen auf Gesellschaft und Familie sensibel zu reflektieren.
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Studienreise „Tacheles in Prag"

07.06.2026 – 10.06.2026
Tschechien Bildungsreise / Exkursion / Führung

Moderieren in Schule und Unterricht

08.06.2026, 09:30 – 16:00 Uhr
Chemnitz, SLpB Projektbüro Chemnitz Workshop

Der Workshop vermittelt moderative Kompetenzen für zahleiche Anlässe in Schule und Unterricht: Diskussionen zu aktuellen Themen in der Klasse, Beratungen, Konferenzen, Steuern von Lernprozessen im Unterricht. Der Workshop ist ein Angebot, die eigene Moderationskompetenz (weiter-) zu entwickeln.
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Die Lücke im Album. Wie ich die Geschichte meiner nichtjüdisch-jüdischen Familie in der NS-Zeit entdeckte.

10.06.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Kamenz, Stadtwerkstatt-Bürgerwiese e.V. Lesung

Was haben unsere Familien in jener Zeit erlebt? Waren unsere Angehörigen Mitläufer, Überzeugte, Verfolgte oder Widerständige? Wer sich auf Spurensuche begibt, stößt häufig auf Unsicherheiten, widersprüchliche Überlieferungen und schmerzhafte Lücken. Nach dem Zweiten Weltkrieg schien in vielen Familien stillschweigend vereinbart, über die zwölf Jahre des Nationalsozialismus nicht zu reden. Während die Menschen in Ost- und Westdeutschland neue Karrieren begannen, war die Geschichte am familiären Esstisch tabu. Heute fragt vor allem die Enkelgeneration nach, will verstehen.

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