Wer filmt? Wer wird wie gesehen?
Film, Medien und die Frage nach Zugehörigkeit
Termindetails
Veranstaltungsort
Kraftwerk Mitte 3
01067 Dresden
Veranstaltungsinfos
Kooperationspartner

Filme erzählen Geschichten. Sie zeigen Menschen, Lebenswelten und gesellschaftliche Wirklichkeit. Sie prägen zugleich unsere Vorstellungen davon, wer gesehen wird, wie jemand gesehen wird und aus welcher Perspektive Geschichten erzählt werden. Allerdings sind Bilder nicht neutral. Denn wer hinter der Kamera steht, entscheidet darüber, was wir sehen, welche Geschichten erzählt werden, welche Perspektiven Raum bekommen und auch darüber, wie Menschen dargestellt und wahrgenommen werden.
Unser Werkstattgespräch nimmt deshalb nicht nur Filme und Bilder in den Blick, sondern auch die Bedingungen ihres Entstehens: Wer erzählt wessen Geschichte? Aus welcher Perspektive wird erzählt? Welche Bilder und Zuschreibungen wiederholen sich? Wer wird sichtbar und wer bleibt außen vor?
Gemeinsam mit der Autorin und Expertin für Rassismuskritik Tupoka Ogette wollen wir darüber sprechen, was eine rassismuskritische Perspektive für die Arbeit mit Film bedeuten kann. Dabei geht es ebenso um die eigene Wahrnehmung wie um konkrete Fragen filmischer Praxis: um Perspektiven, Sprache, Bildauswahl, Rollenverteilungen und darum, welche Vorstellungen von Gesellschaft durch Bilder entstehen oder weitergetragen werden.
Der Werkstattcharakter steht dabei im Mittelpunkt. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Fragen zu stellen, eigene Sichtweisen zu prüfen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie Film- und Bildungsarbeit bewusster und vielfältiger gestaltet werden können.
Moderiert wird das Werkstattgespräch von Dennis Chiponda.
Die Anmeldung erfolgthier über unsere Kooperationspartner.
Termindetails
Veranstaltungsort
Kraftwerk Mitte 3
01067 Dresden