Jüdische Biografien in Sachsen im 19. Jahrhundert
Das Beispiel Chemnitz
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Brückenstraße 10
09111 Chemnitz
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Die neue SLpB-Publikation ““Das Vaterland, wie fesselt es uns …” Jüdisches Leben im Königreich Sachsen (1806-1871)”, herausgegeben in Kooperation mit dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde Dresden, zeigt eindrucksvoll den Wandel der Lebensbedingungen von Jüdinnen und Juden im 19. Jahrhundert in Sachsen. Anhand der 120 aufgeführten Lebensläufe behandelt die Buchpräsentation insbesondere die Familien, die Chemnitzer Herkunft waren. Auch wenn es – anders als in Leipzig und Dresden – hier zunächst keine Jüdische Gemeinde gab, ließen sich nach Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen im Königreich Sachsen in den 1860er-Jahren eine ganze Reihe junger Kaufleute mit ihren Familien in der boomenden Wirtschaftsmetropole nieder – der Anfang jüdischen Lebens im modernen Chemnitz.
Nach kurzen Ansprachen von Domokos Szabó, Geschäftsführer des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden, und Professor Joachim Schneider, Leiter Geschichte am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, führt Mit-Herausgeber Dr. Daniel Ristau in das Thema des Buches ein. Anschließend stellt Dr. Henrik Schwanitz (Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde) im Gespräch mit Dr. Jürgen Nitsche, Autor und besten Kenner der jüdischen Geschichte in Chemnitz, die Lebensläufe der frühen jüdischen Zuwanderer vor und stellt sie in den Zusammenhang zur Entwicklung der jüdischen Gemeinde in der Stadt.
Im Anschluss ist Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch bei einem kleinen koscheren Buffet.
Unsere Gäste und Beteiligten dieser Veranstaltung
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