„Der Schlüssel würde noch passen“
Die russische Nobelpreisträger Irina Scherbakowa (Memorial) stellt in Sachsen ihr neues Buch vor
Anmeldeinfos
Veranstaltungsort
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Schützenhofstraße 36
Raum Veranstaltungssaal
01129 Dresden
DE
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In ihrem autobiografischen Buch teilt die russische Oppositionelle Irina Scherbakowa ihre Erinnerungen an das Leben in Russland nach der Perestroika. Die Mitbegründerin der Menschenrechts-Organisation Memorial, die 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, verwebt dabei eigene Erfahrungen und gesellschaftliche Betrachtungen eng mit der russischen Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts. Ihr Thema ist dabei ihre bis heute andauernde, aktive politische Tätigkeit, ihr Kampf gegen Staatsterror und für die Aufarbeitung des Stalinismus.
Scherbakowa berichtet vom Alltag und vom politischen Aufbruch in Russland zu Beginn der 1990er Jahre und schildert anschaulich die neue Freiheit und Selbstbestimmtheit der Menschen bis zu ihrem unerwarteten Ende und dem Abgleiten in die Diktatur. Memorial International wurde 2021 liquidiert und Irina Scherbakowa flüchtete, wie viele andere Hoffnungsträger des Landes, ins Exil. Sie lebt heute mit ihrer Familie in Tel Aviv und Berlin.
Mit ihrem Buch ist die Autorin, moderiert von Journalistin und Russland-Spezialistin Gemma Pörzgen, drei Tage lang Gast der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Dresden, Chemnitz und Zwickau und gibt Gelegenheit zu Austausch und Gespräch.
24. April 2026, 18 Uhr, Sächsische Landeszentrale für politische Bildung Dresden
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Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Schützenhofstraße 36
Raum Veranstaltungssaal
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