Unsere Veranstaltungen im Überblick

Schwarz-Weiß-Bild einer Schulklasse vor einem Holocaust-Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Berlin.

Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus

26.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Döbeln, Cafe Courage von Treibhaus e.V. Vortrag mit Diskussion

Das jüdische Leben in der DDR ist im kollektiven Gedächtnis kaum verankert. Jenseits bekannter Klassiker wie „Jakob der Lügner“ stellt sich die Frage: Welchen Raum erhielten jüdische Erfahrungen im staatlich verordneten Antifaschismus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später in der DDR? Während staatliche Gedenkstätten allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ sprachen, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah, versuchten ihre kleinen Gemeinden aufrechtzuerhalten.
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Droht ein neuer "Faschismus"?

26.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Bautzen, Steinhaus Vortrag mit Diskussion

Weltweit befinden sich die liberalen Demokratien in einer tiefen Krise, so der Demokratieindex des britischen Magazins The Economist. Demnach erfüllen aktuell nur noch 25 Länder die Kriterien einer „vollständigen Demokratie“. Autoritäre Tendenzen nehmen zu: Beispiele sind die Türkei, USA und Argentinien. Wohin entwickeln sich diese Länder?
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Fachtag: Religionsfreiheit und Kindeswohl

27.10.2026, 09:00 – 17:00 Uhr
Dresden, SLpB Veranstaltungstag: Infos, Gespräche, Vorträge

Dieser Fachtag thematisert die demokratische Gradwanderung zwischen Religionsfreiheit und Eingreifen in destruktiven Strukturen in religiösen Gemeinschaften. Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht und stellt einen Grundpfeiler unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft dar. Sie schützt die Freiheit und Ausübung des Glaubens ebenso wie die Freiheit, nicht zu glauben. Doch wo religiöse Überzeugungen in destruktive Strukturen, Machtmissbrauch oder die Gefährdung des Kindeswohls umschlagen, ist Wachsamkeit und Verantwortungsbewusstsein gefragt. Wie stellt sich die Situation in Sachsen dar und wie nehmen Personen innerhalb religiöser Gemeinschaften diese Konflikte wahr? Welche Hilfsangebote und Lösungsansätze gibt es und was braucht es, um sich zukünftig den Herausforderungen bestmöglich zu stellen?
Schwarz-Weiß-Bild einer Schulklasse vor einem Holocaust-Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Berlin.

Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus

27.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Werdau, Martin-Luther-King-Zentrum Vortrag mit Diskussion

Das jüdische Leben in der DDR ist im kollektiven Gedächtnis kaum verankert. Jenseits bekannter Klassiker wie „Jakob der Lügner“ stellt sich die Frage: Welchen Raum erhielten jüdische Erfahrungen im staatlich verordneten Antifaschismus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später in der DDR? Während staatliche Gedenkstätten allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ sprachen, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah, versuchten ihre kleinen Gemeinden aufrechtzuerhalten.
Eine junge Frau schreit in ein Megafon.

Warum die Demokratie schützen?

27.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Langenweißenbach, Das Geyerhaus Vortrag mit Diskussion

Unsere Demokratie lebt vom Austausch – doch dieser wird rauer, lauter und oft unversöhnlicher. Und es stellt sich die Frage: Was hält unsere Gesellschaft noch zusammen? Zwischen Desinformation, Polarisierung und wachsendem Misstrauen geraten unsere gemeinsamen Grundlagen unter Druck. Vor Ort entscheidet sich, wie wir miteinander umgehen – im Alltag, im Ehrenamt, in der Nachbarschaft.
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Die Lücke im Album. Wie ich die Geschichte meiner nichtjüdisch-jüdischen Familie in der NS-Zeit entdeckte.

27.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Wittichenau, Begegnungshaus "Jakubetzstift" Lesung

Was haben unsere Familien in jener Zeit erlebt? Waren unsere Angehörigen Mitläufer, Überzeugte, Verfolgte oder Widerständige? Wer sich auf Spurensuche begibt, stößt häufig auf Unsicherheiten, widersprüchliche Überlieferungen und schmerzhafte Lücken. Nach dem Zweiten Weltkrieg schien in vielen Familien stillschweigend vereinbart, über die zwölf Jahre des Nationalsozialismus nicht zu reden. Während die Menschen in Ost- und Westdeutschland neue Karrieren begannen, war die Geschichte am familiären Esstisch tabu. Heute fragt vor allem die Enkelgeneration nach, will verstehen.
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Droht ein neuer "Faschismus"?

27.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Schkeuditz, VHS Nordsachsen Vortrag mit Diskussion

Weltweit befinden sich die liberalen Demokratien in einer tiefen Krise, so der Demokratieindex des britischen Magazins The Economist. Demnach erfüllen aktuell nur noch 25 Länder die Kriterien einer „vollständigen Demokratie“. Autoritäre Tendenzen nehmen zu: Beispiele sind die Türkei, USA und Argentinien. Wohin entwickeln sich diese Länder?
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Alexander Estis

27.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Dresden, Erich Kästner Haus für Literatur Lesung

Unsere Literaturreihe "Sprachen machen Leute" begrüßt zur dritten Veranstaltung in diesem Jahr den Schriftsteller Alexander Esitis. Die Literaturreihe „Sprachen machen Leute" gehört zur Kooperation mit dem EKHL. Autorinnen und Autoren, deren Schreib-, nicht aber Muttersprache das Deutsche ist, lesen aus ihren Texten und führen einen Dialog zum Thema mit dem Moderator Michael G. Fritz. Das Gespräch wird anschließend fürs Publikum geöffnet. Die vielfältigen kulturellen Hintergründe der eingeladenen Autorinnen ermöglichen neue Perspektiven auf eigene Denkmuster und bestehende gesellschaftliche Narrative.
Eine junge Frau schreit in ein Megafon.

Warum die Demokratie schützen?

28.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Weißwasser, Hafenstube im Telux Vortrag mit Diskussion

Unsere Demokratie lebt vom Austausch – doch dieser wird rauer, lauter und oft unversöhnlicher. Und es stellt sich die Frage: Was hält unsere Gesellschaft noch zusammen? Zwischen Desinformation, Polarisierung und wachsendem Misstrauen geraten unsere gemeinsamen Grundlagen unter Druck. Vor Ort entscheidet sich, wie wir miteinander umgehen – im Alltag, im Ehrenamt, in der Nachbarschaft.

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