Unsere Veranstaltungen im Überblick

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Was.Schule.bewegt.: Wenn die Schule sprachlos wird – Radikalisierung im pädagogischen Alltag

16.04.2026, 16:30 – 18:00 Uhr
online Diskussion

Ob rechtsextreme Positionen, demokratiefeindliche Haltungen oder verschwörungsideologische Narrative – auch in sächsischen Schulen zeigen sich gesellschaftliche Radikalisierungstendenzen immer häufiger. Pädagogische Fachkräfte stehen dabei oft allein da: zwischen Bildungsauftrag, Gesprächsverweigerung und einem Klima der Angst oder Einschüchterung.
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Isoliert im Reich

16.04.2026, 18:00 – 20:00 Uhr
Chemnitz, SLpB Projektbüro Chemnitz Vortrag mit Diskussion

Reichsbürger lehnen die Existenz der Bundesrepublik und deren Rechtssystem ab. Seit November 2016 ist die Reichsbürgerbewegung darum Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes. Im Rahmen der Veranstaltung liefert der Dresdner Politikwissenschaftler Sebastian Trept einen Blick hinter die Kulissen einer Szene, deren Mitglieder den deutschen Staat und dessen Regeln nicht anerkennen und stattdessen eigene Staaten ausrufen.
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Ein Vermächtnis aus Haifa

17.04.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Großpösna, Botanischer Garten Oberholz Lesung

Der Nahe Osten ist viel mehr als Feindseligkeiten, Hass und Krieg. Es geschehen zahllose Geschichten, die den Weg zum Frieden, respektvollem Miteinander und zur Hoffnung vorleben. Michael Touma erzählt in seiner Lesung von so einer, ganz persönlichen, Geschichte − der Geschichte seiner Eltern. 1949, ein Jahr nach Gründung des Staates Israel, begegnen sich die junge Jüdin Haya und der palästinensische Intellektuelle Emile in Haifa. Zwischen beiden entflammt eine Liebe, die in ihrem Umfeld auf Ablehnung und Widerstand stößt.

Moderieren in Schule und Unterricht

20.04.2026, 09:00 – 16:00 Uhr
Dresden, SLpB Workshop

Der Workshop vermittelt moderative Kompetenzen für zahleiche Anlässe in Schule und Unterricht: Diskussionen zu aktuellen Themen in der Klasse, Beratungen, Konferenzen, Steuern von Lernprozessen im Unterricht. Der Workshop ist ein Angebot, die eigene Moderationskompetenz (weiter-) zu entwickeln.
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Punk-Frauen und die DDR - Tanz auf dem Vulkan

20.04.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Döbeln, Cafe Courage von Treibhaus e.V. Lesung

„Punk zu sein an sich, war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR.
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Punk-Frauen und die DDR - Tanz auf dem Vulkan

21.04.2026, 18:00 – 20:00 Uhr
Radeberg, Schloss Klippenstein Lesung

„Punk zu sein an sich, war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR.
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Die Lücke im Album. Wie ich die Geschichte meiner nichtjüdisch-jüdischen Familie in der NS-Zeit entdeckte.

21.04.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Aue, KGE Lesung

Was haben unsere Familien in jener Zeit erlebt? Waren unsere Angehörigen Mitläufer, Überzeugte, Verfolgte oder Widerständige? Wer sich auf Spurensuche begibt, stößt häufig auf Unsicherheiten, widersprüchliche Überlieferungen und schmerzhafte Lücken. Nach dem Zweiten Weltkrieg schien in vielen Familien stillschweigend vereinbart, über die zwölf Jahre des Nationalsozialismus nicht zu reden. Während die Menschen in Ost- und Westdeutschland neue Karrieren begannen, war die Geschichte am familiären Esstisch tabu. Heute fragt vor allem die Enkelgeneration nach, will verstehen.
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Der öffentliche Dienst im Fadenkreuz

21.04.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Werdau, Martin-Luther-King-Zentrum Vortrag mit Diskussion

Der Vortrag beleuchtet die Strategien von Extremisten, wie sie staatliche Institutionen kapern und ihrer Handlungsfähigkeit berauben. Sie tun dies, indem sie Amtsträger manipulieren und zum Wi-derstand aufrufen; indem sie den Staat sabotieren und ihn lahmlegen wollen; indem sie Institutio-nen mit Gefolgsleuten unterwandern und indem sie Waffen, Knowhow und Informationen ent-wenden. Das alles geschieht nicht zufällig, sondern folgt detaillierten Plänen, Staat und Demokratie von innen anzugreifen.
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Die demokratische (R)Evolution des Geldes

21.04.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Schneeberg, Kulturzentrum Goldne Sonne Vortrag mit Diskussion

Demokratien stehen weltweit unter Druck: Autoritäre Kräfte gewinnen an Einfluss, Freiheitsrechte werden abgebaut und Institutionen geschwächt. Warum verlieren so viele Menschen das Vertrauen in die Demokratie und die Idee der offenen und freien Gesellschaft? In der öffentlichen Debatte darüber bleibt ein zentraler Faktor oft unbeachtet: die Rolle des Geldes. Wissenschaftliche Erkenntnisse und historische Erfahrungen zeigen, dass die traditionelleGeldorganisation die Stabilität von Demokratien negativ beeinflusst. Finanzkrisen kehren wieder und erzeugen Unsicherheit, verschärfen Ungleichheit und stärken langfristig antidemokratische Kräfte.

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