Alles nur Beton oder was?
Wie Architektur und Demokratie zusammenhängen
Termindetails
Veranstaltungsort
Brückenstraße 10
09111 Chemnitz
DE
Veranstaltungsinfos

Mit Stahl, Glas und Beton hat die Moderne seit Mitte des 20. Jahrhunderts im EU-Raum einen beispiellosen Siegeszug angetreten. In ihrem Windschatten scheint wenig Platz für andere Stile zu sein. Während Beton in den 1960er und 1970er Jahren für Aufbruch, Gemeinschaft und Abschneiden alter Zöpfe stand, wirken Bauten aus diesem Material heute anders: Neben die sanierte „Platte“ tritt ein Typ von Betonbau, der Effizienz, Konvention und wenig Kreativität vereint.
In seinem Impulsreferat schaut Dr. Sebastian Liebold auf ein jüngeres Feld der Chemnitzer Stadtentwicklung und zeigt, inwieweit Bauen in der pluralistischen Demokratie mit größerer Liberalität auf unterschiedliche Stile und ästhetische Konzepte schauen müsste. Konkrete bauliche Ansätze unserer Zeit könnten zu wichtigen Identifikationsmerkmalen werden - analog zur jeweiligen Region und ihrer spezifischen Kulturtradition.
Dr. Thomas Schuler, Historiker und langjähriger Direktor des Schlossbergmuseums Chemnitz, geht mit Dr. Liebold in den Austausch und bringt die Frage ein, wie sich das Bewusstsein für überzeugende Architektur schärfen ließe. Welche Symbole kann Architektur im Sinne einer lebendigen Demokratie vermitteln?
Unsere Gäste und Beteiligten dieser Veranstaltung
Referent Internationales
Historiker
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Brückenstraße 10
09111 Chemnitz
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