Wie viel „Zivil“ ist zu viel für den Justizvollzug?
Fachtagung zu Resozialisierung
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Freiheit 16
01662 Meißen
DE
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Landen Verurteilte im Gefängnis, sind sie für die Gesellschaft jenseits der Mauern oft unsichtbar.
Gleichzeitig wächst der Anspruch, dass Öffentlichkeit, Ehrenamt und Forschung in den Prozess zur Resozialisierung stärker eingebunden werden. Doch wo liegen Chancen, wo Grenzen?
Die Fachtagung greift zentrale Fragen auf:
- Wie können Ehrenamtliche sinnvoll und sicher im Vollzug mitwirken?
- Was leisten Beiräte, und wo stoßen sie an Grenzen?
- Welche Rolle spielen Schöffinnen und Schöffen bei der Strafzumessung?
- Wie wird wissenschaftlicher Nachwuchs in die Resozialisierungsforschung einbezogen?
- Welche Perspektiven eröffnen Kooperationen von Gefängniszeitungen mit externen Medien (u. a. Schulzeitungen)?
- Und wie werden die Interessen der Opfer und deren erlittenes Leiden durch „Restorative Justice“ sichtbar?
Unsere Gäste und Beteiligten dieser Veranstaltung
Professur für Rechtliche Grundlagen der Sozialen Arbeit
Agenda
17:00 - 18:00
18:00 - 19:00
19:00 - 21:00
„Justizvollzug und Zivilgesellschaft:...“
„... Notwendige und tatsächliche Verbindungen“
Prof. Dr. Christine Graebsch, FH Dortmund
„... Praktische Erfordernisse und Konfliktfelder“
Prof. Ulfrid Kleinert, HAMMER WEG e. V.
09:00 - 10:15
Zusammenarbeit mit Freiwilligen im Vollzug
Andrea Jesse, Sozialer Dienst JVA Waldheim
Schülerzeitungen als Brücke zwischen drinnen und draußen – das „Herforder Modell“
Bettina Hahn, Georg-Müller-Schule Bielefeld, Gefangenenzeitschrift „Popshop“ der JVA Herford
10:15 - 10:45
10:45 - 12:30
Engagement von Opfern und Geschädigten
Andreas Edhofer, Geschäftsführer Opferhilfe Sachsen e. V.
Was leisten Beiräte und wo stoßen sie auf Grenzen?
Hermann Jaekel, HAMMER WEG e. V., Anstaltsbeirat JVA Dresden und weitere Beiratsmitglieder
Engagement als Schöffen
Andreas Höhne, Bundesvorsitzender Deutsche Vereinigung der Schöffinnen und Schöffen
12:30 - 13:30
13:30 - 15:00
Studentisches Kurzzeit-Engagement im Strafvollzug
Dr. Thaya Vester, Universität Tübingen
Gefängniszeitung und Jugendredaktionen: Ein Blick hinter die Mauern - gerade für junge Menschen?
mit Redaktionen verschiedener Zeitungen
Arbeit von Anstaltsbeiräten
Anke Söldner, Verein für soziale Rechtspflege Dresden e. V., Anstaltsbeirat JVA Dresden
Gegenseitiges Verstehen von Ehren- und Hauptamtlichen
Andrea Jesse, Sozialer Dienst JVA Waldheim und weitere Fachleute
Perspektive und Engagement von Opfern
Andreas Edhofer, Geschäftsführer Opferhilfe Sachsen e. V.
15:00 - 15:30
15:30 - 15:45
15:45 - 16:15
Voten von Ministerialdirigent Jörn Goeckenjan, Abteilungsleiter Justizvollzug im Sächsischen Justizministerium und Prof. Dr. Christine Graebsch, FH Dortmund
16:15 - 17:15
Moderation: Prof. Ulfrid Kleinert, HAMMER WEG e. V. und Friedemann Brause, SLpB
17:15 - 17:30
17:30 - 17:30
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Freiheit 16
01662 Meißen
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