Grenzen von Religionsfreiheit. Biografische Erfahrungen
Podiumsgespräch
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Veranstaltungsort
Hauptstraße 23
01097 Dresden
Deutschland
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Grenzen von Religionsfreiheit
Biografische Erfahrungen
Grenzen von Religionsfreiheit sind nicht sichtbar. Zumindest auf den ersten Blick. Bei einem Podiumsgespräch nähern wir uns dem Thema kontrovers über die biografischen Erfahrungen. Sophie Jones, Autorin und Sektenaussteigerin, gibt Einblicke in ihre Kindheit und Jugend, die sie in einer streng religiösen Gemeinschaft erlebt hat. Michael Jedwabny, Rabbiner der jüdischen Gemeinde Chemnitz, vermittelt Einblicke in den religiösen jüdischen Alltag und sein Gemeindeleben, welches oft unter Polizeischutz steht.
Das Grundgesetz gewährleistet im Artikel 4 „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses“ sowie die „ungestörte Religionsausübung“. Wie kann die „ungestörte Religionsausübung“ gewährleistet werden, wenn Teile der Gesellschaft diese bei einigen Religionsgemeinschaften ablehnt? Wie wird der persönliche Schutz vor seelischen und körperlichen Missbrauch innerhalb einer Religionsgemeinschaft kontrollierbar? Wie erleben wir in Sachsen diesen Spannungsbogen?
Durch das Gespräch führen Dr. Verena Böll, Referentin für interkulturelle und interreligiöse Bildung an der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und Dr. Harald Lamprecht, Beauftragter für Weltanschauungs- und Sektenfragen der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens.
Ab 19.00 kann die Ausstellung „Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen“ individuell besucht werden. Die Kuratorin Dr. Verena Böll ist anwesend und beantwortet gerne Ihre Fragen.
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit Evangelischer Bund Sachsen
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