Momentaufnahmen der Menschenrechte: Fokus Iran
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Bautzner Straße 112a
01099 Dresden
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Die Menschenrechtslage im Iran bleibt alarmierend: Berichte von Amnesty International, den Vereinten Nationen und weiteren Organisationen dokumentieren massive Repressionen gegen die Zivilgesellschaft. Spätestens seit dem Tod von Jina Mahsa Amini und den darauffolgenden Protesten geht das Regime mit großer Härte gegen Demonstrierende vor. Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erinnert daran: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“
In der Reihe „Momentaufnahmen der Menschenrechte“ richten wir am 1. Oktober den Blick auf den Iran – mit Kurzfilm, Podiumsdiskussion und iranischer Kulinarik. Der Kurzfilm SENSITIVE CONTENT (DE, 2023, 8'22 Min., Narges Kalhor) eröffnet den Abend, anschließend wird im Podiumsgespräch die aktuelle Lage der Menschenrechte diskutiert.
Podiumsgäste:
Narges Kalhor (geb. 1984 in Teheran, lebt in Deutschland) ist eine preisgekrönte iranisch-deutsche Regisseurin, Videokünstlerin und Cutterin. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Dokumentarfilm, experimenteller Kunst und Fiktion und beschäftigen sich häufig mit Themen wie Exil, Identität, feministischen Perspektiven und politischem Widerstand.
Dr. (PhD) Ali Fathollah-Nejad ist ein deutsch-iranischer Politologe und Autor mit Schwerpunkt Naher/Mittlerer Osten (insb. Iran), westlicher Außenpolitik und post-unipolarer Weltordnung. Er ist Gründer und Direktor des Center for Middle East and Global Order (CMEG), welches zu Transformationen und einer Interessen und Werte versöhnenden Außenpolitik forscht.
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