Ehrenamt - und der Nachwuchs

Datum: 22.02.2021, 19:00–20:00 Uhr

Ort: im Internet: online, Deutschland

Freiwilliges Engagement verändert sich. Nur wenige Menschen binden sich für Jahre oder Jahrzehnte an einen Verein. Wofür sich Menschen engagieren, soll ihnen Spaß machen und in die aktuelle Lebenssituation passen. Klassische Vereine stellt das oft vor Probleme: Wer sich flexibel engagiert, steht nicht für Leitungspositionen zur Verfügung. Dazu schrecken bürokratische Hürden oder hohe Verantwortung viele ab. Oft arbeiten Vereine und Iniativen für sich -- Außenstehende möchten aber auf einen Blick erfahren, wo und wie sie sich vor Ort engagieren können.

Durch die Corona-Pandemie brechen zudem viele Angebote weg: Das Training im Sportverein ist nicht mehr möglich, das gesellige Miteinander fällt oft weg. Dadurch sinkt bei vielen die Motivation, sich überhaupt zu engagieren.

Wie sieht also Engagement und Verantwortung von heute aus? Welchen kreativen Ansätzen und guten Beispielen ließe sich folgen? Darüber diskutieren wir in unserer Veranstaltung.

Zu Gast sind:

  • Lisa Bail, Görlitz für Familie e. V., Netzwerkprogramm Engagierte Stadt und Freiwilligenagentur Görlitz
  • Andreas Borchert, Fach- und Bildungsreferent Sächsische Landjugend e. V.
  • Marko Weber-Schönherr, Geschäftsführer des Oberlausitzer Kreissportbunds e. V.

 

Hier geht's zum Gespräch

 

Zum Hintergrund

Am 12. Januar 2021 veröffentlichte die Sächsische Landeszentrale die Studie "Engagement in Sachsen. Wofür sich Menschen einsetzen und welchen Rahmen es braucht."

Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) betritt mit dieser Publikation Neuland. Es ist die erste Studie, die sich umfassend mit dem Thema des bürgerschaftlichen Engagements im Freistaat auseinandersetzt.

Kompakt präsentiert sie einen Überblick über Gestalt, Organisationsgrade und -formen sowie gesellschaftspolitische Anliegen der sächsischen Zivilgesellschaft. Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung will mit der Studie zur Debatte über die Stärkung und Fortentwicklung der Engagementpolitik im Freistaat und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts beitragen.

Die Studie wurde erarbeitet von “Zivilgesellschaft in Zahlen“, einem Think-and-Do-Tank im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Berlin, sowie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Halle-Wittenberg.

Anmeldung

Teilnahmegebühr

keine

Anmeldung

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nur erforderlich, falls im Veranstaltungstext ausdrücklich dazu aufgefordert wird.

Informationen

Veranstaltungsart
Veranstalter
SLpB, Referat 2
Veranstaltungsnummer

24 04

Zur Übersicht