TACHELES 2026

Das Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026

100 Jahre nach der Gründung des ersten sächsischen Landesverbandes der jüdischen Gemeinden richtet der Freistaat Sachsen 2026 erstmals ein landesweites Jahr der jüdischen Kultur aus. Dabei wird die reichhaltige jüdische Geschichte Sachsens, die Vielfalt jüdischer Kultur und das aktuelle jüdische Leben in die Öffentlichkeit gebracht — in Museen, Theatern, Schulen, Gemeinden und öffentlichen Räumen.

TACHELES 2026 stellt jüdische Geschichte, Kultur und das heutige jüdische Leben im Freistaat Sachsen in den Mittelpunkt. Vom 14. Dezember 2025 bis 12. Dezember 2026 werden landesweit Projekte, Ausstellungen, Veranstaltungen und Bildungsangebote realisiert – von Annaberg-Buchholz bis Zittau. Das Themenjahr lädt dazu ein, jüdische Kultur als festen Bestandteil der sächsischen Gesellschaft zu erleben, zu reflektieren und gemeinsam mit vielen Akteur:innen sichtbar zu machen.

Partner & Organisation

Das Projektteam hat seinen Sitz im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz (smac), das im ehemaligen Schocken-Kaufhaus untergebracht ist – einem Ort, der eng mit jüdisch-sächsischer Geschichte verbunden ist. Organisiert wird das Themenjahr vom Freistaat Sachsen, dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWKT) obliegt die Federführung. Unterstützung erhält das Themenjahr zudem von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Ein breites Netzwerk aus Kulturinstitutionen, Museen, Theatern, Vereinen, Bildungseinrichtungen, Gemeinden und Initiativen in ganz Sachsen arbeitet am Programm mit.

Eine Übersicht der Akteure findet sich auf der offiziellen Webseite des TACHELES 2026.


 

Publikationen der SLpB zum Thema

Buchcover "Antisemitismus. Die 101 wichtigsten Fragen" von Markus Roth. Extern verlinkt mit der Bestellseite in unserem Shop.
Buchcover "Aschkenas. Jüdisches Leben in Deutschland" von Hanna Lehming. Extern verlinkt mit der Bestellseite in unserem Shop.
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Buchtitel von "Der Judenhass", extern verlinkt mit der Detailseite unseres Online-Shops.
Buchtitel Meinen Apfelstrudel sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Schalom – Begegnungen in Israel Fritz, Michael G. Sonderausgabe für die Landeszentralen für politische Bildung, Halle (Saale) 2022, 231 S.
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Veranstaltungen der SLpB zum Thema

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Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen

05.01.2026 – 06.02.2026
Hochschule Zittau/Görlitz Ausstellung

Auf den ersten Blick spielt Religion in Sachsen kaum eine Rolle. Weniger als 20 Prozent der Menschen im Freistaat gehören der evangelischen oder katholischen Kirche an. Doch seit 1990 sind bestehende und neue religiöse und kulturelle Gemeinschaften gewachsen - durch Zuwanderung aus Westdeutschland und dem Ausland. Der persönliche Glaube ist für viele Bewohner Sachsen wichtig. Die Ausstellung „Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen“ vermittelt beispielhaft die religiöse und kulturelle Vielfalt in Sachsen.
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Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen

05.01.2026 – 16.01.2026
Schwarzenberg, BSZ Ausstellung

Auf den ersten Blick spielt Religion in Sachsen kaum eine Rolle. Weniger als 20 Prozent der Menschen im Freistaat gehören der evangelischen oder katholischen Kirche an. Doch seit 1990 sind bestehende und neue religiöse und kulturelle Gemeinschaften gewachsen - durch Zuwanderung aus Westdeutschland und dem Ausland. Der persönliche Glaube ist für viele Bewohner Sachsen wichtig. Die Ausstellung „Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen“ vermittelt beispielhaft die religiöse und kulturelle Vielfalt in Sachsen.
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Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen

17.01.2026 – 06.02.2026
Schneeberg, BSZ Ausstellung

Auf den ersten Blick spielt Religion in Sachsen kaum eine Rolle. Weniger als 20 Prozent der Menschen im Freistaat gehören der evangelischen oder katholischen Kirche an. Doch seit 1990 sind bestehende und neue religiöse und kulturelle Gemeinschaften gewachsen - durch Zuwanderung aus Westdeutschland und dem Ausland. Der persönliche Glaube ist für viele Bewohner Sachsen wichtig. Die Ausstellung „Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen“ vermittelt beispielhaft die religiöse und kulturelle Vielfalt in Sachsen.
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Film: Django - Ein Leben für die Musik

27.01.2026, 10:00 – 12:30 Uhr
Dresden, Kino Schauburg Filmvorführung

Am Beispiel des Musikers Django Reinhardt wird das Schicksal der Sinti und Roma zur Zeit des Nationalsozialismus dargestellt. Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit Daniel Weißbrodt (Romano Sumnal – Roma und Sinti in Sachsen e. V.) statt. Es handelt sich um eine Schulkino-Vorführung im Rahmen des Augen-auf-Kinotages zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar.
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Film: The Zone of Interest

27.01.2026, 11:00 – 13:30 Uhr
Dresden, Kino Schauburg Filmvorführung

Der Film zeigt das Leben der Familie des Lagerkommandanten des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, welche sich eine vermeintliche Idylle in unmittelbarer Nähe des Grauens errichtet hat. Auf eindrucksvolle Weise wird so die "Banalität des Bösen" deutlich. Es handelt sich um eine Schulkino-Vorführung mit anschließendem Filmgespräch im Rahmen des Augen-auf-Kinotages zum Holocaust-Gedenktag.
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AUGEN AUF-KINOTAG 2026: Publikumspremiere DAS GEHEIME STOCKWERK

27.01.2026, 18:00 – 21:00 Uhr
Dresden, Kino Schauburg Filmvorführung

Unter dem Motto „Wann erhebe ich meine Stimme?“ lädt der Augen auf-Kinotag in Dresden dazu ein, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und zu fragen: Was bedeutet sie für uns heute? Gezeigt wird der preisgekrönte Kinderfilm "Das geheime Stockwerk". Ein 12jähriger Junge landet durch eine Zeitreise im Jahr 1938. Er schließt Freundschaft mit Gleichaltrigen und erlebt gemeinsam mit ihnen Abenteuer, in deren Verlauf er die Mechanismen des nationalsozialistischen Deutschlands kennen lernt. Im Anschluss an den Film findet ein Podiumsgespräch statt. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
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Film: Das geheime Stockwerk

28.01.2026, 10:00 – 11:15 Uhr
Dresden, Kino Schauburg Filmvorführung

Ein 12jähriger Junge landet durch eine Zeitreise im Jahr 1938. Er schließt Freundschaft mit Gleichaltrigen und erlebt gemeinsam mit ihnen Abenteuer, in deren Verlauf er die Mechanismen des nationalsozialistischen Deutschlands kennen lernt. Es handelt sich um eine Schulkino-Vorführung mit anschließendem Filmgespräch im Rahmen des Augen-auf-Kinotages zum Holocaust-Gedenktag.
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Film: Nebel im August

28.01.2026, 11:00 – 13:30 Uhr
Dresden, Kino Schauburg Filmvorführung

Ein 13jähriger Junge, der als schwer erziehbar gilt, landet in einer Nervenheilanstalt. Als er durchschaut, dass dort Menschen getötet werden, plant er seine Flucht. Es handelt sich um eine Schulkino-Vorführung mit anschließendem Filmgespräch im Rahmen des Augen-auf-Kinotages zum Holocaust-Gedenktag.
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Jüdische Gemeinden und jüdisches Leben in der DDR

29.01.2026, 18:00 – 19:30 Uhr
Chemnitz, SLpB Projektbüro Chemnitz Diskussion

Wird heute in Sachsen nachgefragt, wie es um das jüdischen Leben in der DDR stand, erfolgen zwei vollkommen verschiedene Antworten. Die einen sagen, Menschen jüdischer Abstammung hätten frei und unbekümmert in der DDR gelebt, alle hätten um das Schicksal ihrer Familien gewusst und die Shoah sei offen diskutiert worden. Das Thema sei Schulstoff gewesen und habe zum Bildungskanon gehört. Die anderen behaupten genau das Gegenteil: Es habe keine Aufklärung zur Shoah in der DDR gegeben, jüdische Gemeinden wurden unterdrückt und mussten sich anpassen. Und die Geschichte der Juden vor Ort sei nahezu unbekannt.
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Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen

09.02.2026 – 22.05.2026
Dresden, Haus der Kirche - Dreikönigskirche, Café Ausstellung

Auf den ersten Blick spielt Religion in Sachsen kaum eine Rolle. Weniger als 20 Prozent der Menschen im Freistaat gehören der evangelischen oder katholischen Kirche an. Doch seit 1990 sind bestehende und neue religiöse und kulturelle Gemeinschaften gewachsen - durch Zuwanderung aus Westdeutschland und dem Ausland. Der persönliche Glaube ist für viele Bewohner Sachsen wichtig. Die Ausstellung „Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen“ vermittelt beispielhaft die religiöse und kulturelle Vielfalt in Sachsen.
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Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen

16.03.2026 – 10.04.2026
Zwickau, Bénédict School Zwickau Ausstellung

Auf den ersten Blick spielt Religion in Sachsen kaum eine Rolle. Weniger als 20 Prozent der Menschen im Freistaat gehören der evangelischen oder katholischen Kirche an. Doch seit 1990 sind bestehende und neue religiöse und kulturelle Gemeinschaften gewachsen - durch Zuwanderung aus Westdeutschland und dem Ausland. Der persönliche Glaube ist für viele Bewohner Sachsen wichtig. Die Ausstellung „Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen“ vermittelt beispielhaft die religiöse und kulturelle Vielfalt in Sachsen.
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Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen

11.04.2026 – 29.04.2026
Olbernhau, Jugend- und Kulturzentrum Theater Variabel Ausstellung

Auf den ersten Blick spielt Religion in Sachsen kaum eine Rolle. Weniger als 20 Prozent der Menschen im Freistaat gehören der evangelischen oder katholischen Kirche an. Doch seit 1990 sind bestehende und neue religiöse und kulturelle Gemeinschaften gewachsen - durch Zuwanderung aus Westdeutschland und dem Ausland. Der persönliche Glaube ist für viele Bewohner Sachsen wichtig. Die Ausstellung „Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen“ vermittelt beispielhaft die religiöse und kulturelle Vielfalt in Sachsen.
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Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen

01.05.2026 – 31.05.2026
Aue/Bad Schlema, Katholische Pfarrei Mariä Geburt Ausstellung

Auf den ersten Blick spielt Religion in Sachsen kaum eine Rolle. Weniger als 20 Prozent der Menschen im Freistaat gehören der evangelischen oder katholischen Kirche an. Doch seit 1990 sind bestehende und neue religiöse und kulturelle Gemeinschaften gewachsen - durch Zuwanderung aus Westdeutschland und dem Ausland. Der persönliche Glaube ist für viele Bewohner Sachsen wichtig. Die Ausstellung „Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen“ vermittelt beispielhaft die religiöse und kulturelle Vielfalt in Sachsen.
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Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen

02.06.2026 – 12.06.2026
Aue, Bürgerhaus / Jugend- und Sozialzentrum Aue e.V. Ausstellung

Auf den ersten Blick spielt Religion in Sachsen kaum eine Rolle. Weniger als 20 Prozent der Menschen im Freistaat gehören der evangelischen oder katholischen Kirche an. Doch seit 1990 sind bestehende und neue religiöse und kulturelle Gemeinschaften gewachsen - durch Zuwanderung aus Westdeutschland und dem Ausland. Der persönliche Glaube ist für viele Bewohner Sachsen wichtig. Die Ausstellung „Sichtbare Vielfalt. Religionen in Sachsen“ vermittelt beispielhaft die religiöse und kulturelle Vielfalt in Sachsen.