Christoph Wernicke: Kleine Geschichte der Demokratie in Sachsen

Leipzig liest ... in Chemnitz

Datum: 27.05.2021, 16:00–17:30 Uhr

Ort: Chemnitz: Chemnitz, Deutschland Fachinformationszentrum Zuwanderung Annaberger Str. 105 09120 Chemnitz

Nachdem die DDR 1975 die KSZE-Schlussakte von Helsinki unterzeichnet hatte, forderten immer mehr Bürger ihre Freiheitsrechte ein. Bis 1989 verließen fast 400.000 Menschen die DDR, indem sie ihre »ständige Ausreise« beantragten ohne bei einem Fluchtversuch ihr Leben zu riskieren. Doch wer einen Ausreiseantrag gestellt und die »Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der DDR« beantragt hatte, musste sich auf eine harte Zeit einstellen und wurde oft wie ein Verräter behandelt nicht nur von Behörden, oft auch von Vorgesetzten, Kollegen und sogar von Nachbarn oder Familienmitgliedern. Was waren ihre Motive? Wie lebte man in der Zeit zwischen Antraganstellung und Ausreise, wenn man sich besser nicht verlieben sollte, wenn man monate- oder jahrelang auf gepackten Koffern saß? Journalistinnen und Journalisten aus ganz Deutschland erzählen 24 Geschichten von Menschen, die per Ausreiseantrag die DDR verlassen haben, von Repressionen durch die Staatssicherheit, von Familienzusammenführungen und trickreichen Scheinehen. Und tragen beinahe unbemerkt Antworten bei zu heutigen Fragen der Zivilgesellschaft und unserer Haltung gegenüber Zugereisten.

Anmeldung

Teilnahmegebühr

keine

Freie Plätze

genug

Anmeldeschluss

26.05.2021

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Informationen

Veranstaltungsart

Lesung mit Diskussion

Themengebiet
  • Arbeit
  • Geschichte - Sachsen
  • Soziales, Familien, Senioren, Frauen und Jugend
  • Wirtschaft
Zielgruppe
  • Führungskräfte
  • freie Träger der Erwachsenenbildung / Sozialarbeit
  • Interessierte
  • Interessenverbände / Mitwirkungsgremien
  • Journalistinnen und Journalisten / Medien
  • Mittler politischer Bildung
  • Politikerinnen und Politiker / Abgeordnete
Veranstalter
SLpB, Referat 2
Veranstaltungsnummer

22-11

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