Unsere Veranstaltungen im Überblick

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Für Euch würde ich kämpfen

21.10.2026, 18:00 – 19:30 Uhr
Chemnitz, SLpB Projektbüro Chemnitz Lesung

Artur Weigandt war überzeugter Pazifist, für den Gewalt ein Zeichen von Schwäche war. Doch als Bomben fielen, hörte und spürte er die Verzweiflung der Überlebenden. Aus dem Idealisten wurde ein Realist: Wer überfallen wird, muss sich wehren – notfalls mit der Waffe in der Hand. Auch er selbst wäre dazu bereit. Als Dolmetscher für ukrainische Soldaten auf einem deutschen Truppenübungsplatz erlebte Weigandt, was es heißt, inmitten von Leopard-Panzern, militärischer Routine und persönlichen Schicksalen nicht nur zu übersetzen, sondern Haltung zu zeigen. Dieses Buch erzählt von Panzerausbildung und Propaganda, von Müdigkeit und Mut – und von der Frage, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen.
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Wie klingt die Freiheit?

23.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Meerane, Galerie ART IN ("Kunsthaus") Konzert mit Gespräch und Diskussion

Wie hört es sich an, wenn Freiheit fehlt? Was geschieht, wenn aus der Sehnsucht nach Freiheit plötzlich Wirklichkeit wird? Und wie klingt die Freiheit, wenn die Euphorie längst verklungen ist? Der politische Liederabend „Wie klingt die Freiheit?“ begibt sich auf eine musikalische Spurensuche durch die bewegte ostdeutsche Geschichte: von der verordneten Linie der DDR-Propaganda über kritische Töne von Biermann, Renft, Silly und Co. bis zur Euphorie des Jahres 1989. Weiter geht es vom „Grauen Beton“ der Nachwendezeit direkt in die Gegenwart – zu unerfüllten Utopien, gesellschaftlichen Verwerfungen und der Frage, warum es in unserer Demokratie statt politischer Harmonie gerade so viele Missklänge gibt.
warning Veranstaltung ist abgesagt
Auf den Spuren nationalsozialistischer Verbrechen. Exkursion nach Nürnberg & Bayreuth. 26.-28. Oktober 2026.

Auf den Spuren nationalsozialistischer Verbrechen

26.10.2026 – 28.10.2026
Bildungsreise / Exkursion / Führung

Eine Exkursion nach Nürnberg und Bayreuth. Wir besuchen Orte, an denen Macht, Ideologie und Gerichtsbarkeit aufeinandertrafen. Eine Spurensuche im Schatten des Nationalsozialismus.
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Wie klingt die Freiheit?

26.10.2026, 18:00 – 20:00 Uhr
Plauen, Staatl. Studienakademie Konzert mit Gespräch und Diskussion

Wie hört es sich an, wenn Freiheit fehlt? Was geschieht, wenn aus der Sehnsucht nach Freiheit plötzlich Wirklichkeit wird? Und wie klingt die Freiheit, wenn die Euphorie längst verklungen ist? Der politische Liederabend „Wie klingt die Freiheit?“ begibt sich auf eine musikalische Spurensuche durch die bewegte ostdeutsche Geschichte: von der verordneten Linie der DDR-Propaganda über kritische Töne von Biermann, Renft, Silly und Co. bis zur Euphorie des Jahres 1989. Weiter geht es vom „Grauen Beton“ der Nachwendezeit direkt in die Gegenwart – zu unerfüllten Utopien, gesellschaftlichen Verwerfungen und der Frage, warum es in unserer Demokratie statt politischer Harmonie gerade so viele Missklänge gibt.
Schwarz-Weiß-Bild einer Schulklasse vor einem Holocaust-Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Berlin.

Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus

26.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Döbeln, Cafe Courage von Treibhaus e.V. Vortrag mit Diskussion

Das jüdische Leben in der DDR ist im kollektiven Gedächtnis kaum verankert. Jenseits bekannter Klassiker wie „Jakob der Lügner“ stellt sich die Frage: Welchen Raum erhielten jüdische Erfahrungen im staatlich verordneten Antifaschismus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später in der DDR? Während staatliche Gedenkstätten allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ sprachen, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah, versuchten ihre kleinen Gemeinden aufrechtzuerhalten.
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Droht ein neuer "Faschismus"?

26.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Bautzen, Steinhaus Vortrag mit Diskussion

Weltweit befinden sich die liberalen Demokratien in einer tiefen Krise, so der Demokratieindex des britischen Magazins The Economist. Demnach erfüllen aktuell nur noch 25 Länder die Kriterien einer „vollständigen Demokratie“. Autoritäre Tendenzen nehmen zu: Beispiele sind die Türkei, USA und Argentinien. Wohin entwickeln sich diese Länder?
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Fachtag: Religionsfreiheit und Kindeswohl

27.10.2026, 09:00 – 17:00 Uhr
Dresden, SLpB Veranstaltungstag: Infos, Gespräche, Vorträge

Dieser Fachtag thematisiert die demokratische Gratwanderung zwischen Religionsfreiheit und Eingreifen in destruktiven Strukturen in religiösen Gemeinschaften. Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht und stellt einen Grundpfeiler unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft dar. Sie schützt die Freiheit und Ausübung des Glaubens ebenso wie die Freiheit, nicht zu glauben. Doch wo religiöse Überzeugungen in destruktive Strukturen, Machtmissbrauch oder die Gefährdung des Kindeswohls umschlagen, ist Wachsamkeit und Verantwortungsbewusstsein gefragt. Wie stellt sich die Situation in Sachsen dar und wie nehmen Personen innerhalb religiöser Gemeinschaften diese Konflikte wahr? Welche Hilfsangebote und Lösungsansätze gibt es und was braucht es, um sich zukünftig den Herausforderungen bestmöglich zu stellen?
Schwarz-Weiß-Bild einer Schulklasse vor einem Holocaust-Denkmal auf dem jüdischen Friedhof in Berlin.

Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus

27.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Werdau, Martin-Luther-King-Zentrum Vortrag mit Diskussion

Das jüdische Leben in der DDR ist im kollektiven Gedächtnis kaum verankert. Jenseits bekannter Klassiker wie „Jakob der Lügner“ stellt sich die Frage: Welchen Raum erhielten jüdische Erfahrungen im staatlich verordneten Antifaschismus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später in der DDR? Während staatliche Gedenkstätten allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ sprachen, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah, versuchten ihre kleinen Gemeinden aufrechtzuerhalten.
Eine junge Frau schreit in ein Megafon.

Warum die Demokratie schützen?

27.10.2026, 19:00 – 21:00 Uhr
Langenweißenbach, Das Geyerhaus Vortrag mit Diskussion

Unsere Demokratie lebt vom Austausch – doch dieser wird rauer, lauter und oft unversöhnlicher. Und es stellt sich die Frage: Was hält unsere Gesellschaft noch zusammen? Zwischen Desinformation, Polarisierung und wachsendem Misstrauen geraten unsere gemeinsamen Grundlagen unter Druck. Vor Ort entscheidet sich, wie wir miteinander umgehen – im Alltag, im Ehrenamt, in der Nachbarschaft.

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