Diskriminierung ist Alltag. Menschen anderer Hautfarbe, sexueller Orientierung oder Religion sehen sich immer wieder Anfeindungen und herablassenden Kommentaren ausgesetzt. Dumme Sprüche in der Straßenbahn oder Ausgrenzung am Arbeitsplatz – welche Wirkung diskriminierende Aussagen haben, untersucht der von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung gemeinsam mit den sächsischen Volkshochschulen ausgerichtete Workshop „Sprechen für die Demokratie“.

Die Teilnehmenden am Kommunikations-Schnupper-Training erarbeiten sich Methoden wie sie auf demokratiefeindliche Aussagen und rechte Parolen reagieren können. Sie lernen die Mechanismen von Vorurteilen und Diskriminierung kennen, beschäftigen sich mit der eigenen Einstellung und entwickeln Strategien, in öffentlichen und privaten Situationen ihren eigenen Standpunkt selbstbewusst zu vertreten – und für die Demokratie zu sprechen. Dabei untersuchen sie Mittel und Wege, wie sie mit menschenverachtenden Äußerungen und Einstellungen sowohl in ihrem beruflichen Umfeld und in ihrem persönlichen Alltag, beispielsweise mit Vereinsmitgliedern, Kolleginnen, Freunden oder Familienangehörigen, umgehen können.