Der Kampf um die Deutungshoheit des Heimatbegriffs wird nicht nur auf der Straße, im Netz und in den Parlamenten geführt – sondern auch in der Musik. Der Einblick in verschiedene Spektren der rechten Musik zeigt: Die vermeintlich unpolitische Deutschrock-Band „Frei.Wild“, die neurechten Rapper „Komplott“ und „Chris Ares“ sowie der neonazistische Liedermacher „Frank Rennicke“ verbreiten ein völkisches Heimatverständnis, das für eine vielfältige Gesellschaft brandgefährlich ist.

Was diese Bands und Liedermacher meinen, wenn sie Heimat sagen, erklärt Timo Büchner in einem interaktiven Vortrag mit anschließender Diskussion. Der von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung gemeinsam mit den sächsischen Volkshochschulen  angebotene Vortrag beschäftigt sich mit dem Heimatbegriff, mit den verschiedenen Spektren rechter Musik und ihren Zielgruppen.

Timo Büchner studierte Politische Wissenschaften, Soziologie und European Studies an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und Hong Kong Baptist University sowie Jüdische Studien an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg. In der Initiative „Mergentheim Gegen Rechts“ engagiert er sich seit 2014 gegen die extreme Rechte.