Das Sparbuch ist altmodisch aber noch lange nicht aus der Mode. Beinahe die Hälfte der deutschen Sparer verfügt noch über ein Sparkonto. Immer seltener belohnen Banken diejenigen, die ihr Geld beisammen halten. Sparen lohnt sich nicht mehr und immer häufiger ist die Rede von Negativzinsen. Stark vereinfacht gesagt: Menschen bezahlen dafür, ihr Geld länger auf dem Konto zu sammeln, anstatt es auszugeben. Sparen wird bestraft. Das Geschäft hinter den Sparbüchern und Zinsen ist komplex. Verantwortlich für die Negativzinsen ist die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB), die selbst inzwischen Strafzinsen von Banken verlangt, die ihr Geld bei der EZB einlagern.

Unter der Moderation von Friedbert Damm diskutiert das Publikum über Sinn und Unsinn der Negativzinsen. Rund 30 Jahre lang war Friedbert Damm Direktor der Deutschen Bank an den Standorten Frankfurt/Main, Lutherstadt Eisleben, Halberstadt, Magdeburg und Dresden. Gemeinsam mit dem Publikum wird er über die Zukunft des Sparbuchs diskutieren und darüber, wem Negativzinsen tatsächlich nutzen, wem sie schaden und welche Bedeutung Negativzinsen sowohl für den Einzelnen als auch für ganze Volkswirtschaften haben.