Die Veränderungen nach dem Ende der DDR waren gravierend. Ein politisches System brach ein und riss selbstverständlich geglaubte Sicherheiten mit sich. Welche Auswirkungen das im politischen Bereich hatte, wurde umfänglich untersucht. Der Frage, wie Familien diese Zeit wahrgenommen haben und welche Auswirkungen der politische und wirtschaftliche Umbruch auf deren einzelne Mitglieder hatte, sind die Autorinnen und Filmemacherinnen Sabine Michel und Dörte Grimm nachgegangen.

In der von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung gemeinsam mit den sächsischen Volkshochschulen organisierten Veranstaltung lesen die Autorinnen aus ihrem Gesprächsband, für den sie zehn Gespräche dokumentiert haben zwischen ostdeutschen Eltern und deren Kindern, die ihre Jugend bereits in einem vereinigten Deutschland erlebt haben.

Zusätzlich zeigen Sabine Michel und Dörte Grimm Ausschnitte aus ihren Dokumentarfilmen zum Thema Friedliche Revolution und laden das Publikum ein zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion.