Wer bezahlt den Osten?

Das Donnerstagsgespräch in der Landeszentrale

Datum

02.11.2017 18:00–20:00 Uhr

Ort
Dresden, SLpB
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, Schützenhofstraße 36, 01129 Dresden, Deutschland
Ort

Großer Saal

1,5 Billionen Euro öffentliche Gelder sind von 1990 bis heute in den Osten transferiert worden: Das Geld floss in Infrastrukturprojekte, in die Wirtschaft, wurde für Sanierungen und Soziales ausgegeben. Dennoch hinkt die Wirtschaft in den neuen Bundesländern der im Westen weiterhin hinterher: Die Gewerbesteuereinnahmen, Indikator für die Wirtschaftskraft, liegen bei gerade einmal neun Prozent der deutschlandweiten Einnahmen, ein Drittel der Menschen arbeiten im Niedriglohnsektor.

Die Dokumentation „Wer bezahlt den Osten?“ macht sich auf die Spur der Transferströme zwischen West und Ost.

Im Anschluss an die 45-minütige Filmvorführung diskutieren wir mit Prof. Olaf Jacobs, Produzent der Dokumentation, Prof. Dr. Joachim Ragnitz, ifo-Institut Dresden, und Dr. Johannes Ludewig, ehemaliger Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie der Koordinator für die neuen Bundesländer im Bundeskanzleramt, zum aktuellen Stand und den Zukunftsaussichten Ostdeutschlands. Die Moderation übernimmt Stefan Locke, Korrespondent für Sachsen und Thüringen der FAZ.

 

Vor der Veranstaltung sind Publikationsausgabe und Ausleihbibliothek geöffnet, immer donnerstags 14:00 bis 18:00 Uhr.


Veranstaltungsart

Filmvorführung mit Diskussion

Themengebiet
  • Politische Bildung
  • Wirtschaft und Umwelt
  • Deutsche Geschichte / Geschichte allgemein
Zielgruppe
  • Interessierte
Veranstalter
SLpB, Direktion
Informationen
Alexander Stiefler, SLpB

0351 853 18-14 alexander.stiefler@slpb.smk.sachsen.de

Keine Anmeldung erforderlich. Eintritt frei.

Veranstaltungsnummer

D 22e

Teilnahmegebühr

keine

Anmeldung

Für diese Veranstaltung ist keine Online-Anmeldung möglich. Soweit erforderlich finden Sie alternative Anmeldemöglichkeiten im Abschnitt „Informationen“.

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