"Gemeinsam gegen Extremismus" Gefahren erkennen, präventiv handeln

e-learning Kurs für Beschäftigte der Landesverwaltung

Datum: 19.04.–19.05.2021, 15:30–17:00 Uhr

Ort:

Unsere Demokratie lebt von Meinungsfreiheit und Pluralismus. Diese im Grundgesetz garantierten Werte gilt es zu bewahren und zu schützen. Doch wo endet die Meinungsfreiheit und wo greifen extreme Positionen die Grundlagen unserer Demokratie an? Woran erkennen wir politisch und religiös motivierten Extremismus und was fördert sein Auftreten?

Je früher wir Anzeichen für demokratiefeindliche Entwicklungen erkennen, desto eher können wir reagieren und gegensteuern. Gibt es gar strukturelle Ursachen für extremistische Tendenzen? Und wie kann effektive Präventionsarbeit aussehen? Der vierwöchige E-Learning-Kurs hält viele Informationen bereit und bietet Möglichkeiten des Austauschs und der Beratung.

Inhalte

Vier Module bieten einen inhaltlichen Überblick über das Thema Extremismus. Diese werden Woche für Woche frei geschaltet.

Modul 1 Was ist Extremismus? Grundlagen und Definitionen
Ist das eine extreme Meinungsäußerung oder schon extremistisches Gedankengut? Wo verlaufen die Grenzen und was verstehen wir unter den Begriffen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Rassismus, Diskriminierung, Radikalisierung, Antisemitismus und Prävention?

Modul 2 Woran erkenne ich Extremismus? Anzeichen und Merkmale
Unsere Demokratie ist von politischen und religiösen Ideologien bedroht. Was sind Merkmale von Rechtsextremismus, was die Besonderheiten von Islamismus? Woran erkennt man diese Konstrukte und wie (häufig) treten sie in Sachsen auf?

Modul 3 Der Prozess der Radikalisierung - Ursachen und Merkmale
Niemand wird als Extremist*in geboren. Erst wenn die Faktoren für Radikalisierungsprozesse bekannt sind, kann gegengesteuert werden. Unter welchen Rahmenbedingungen können also extremistische Haltungen entstehen?

Modul 4 Gemeinsam gegen Extremismus - Handlungsoptionen der Präventionsarbeit
Welche strukturellen Rahmenbedingungen, welche Unterstützungsangebote, welche Personen und Projekte helfen gegen Radikalisierung und fördern Demokratiebildung? Was können wir gemeinsam gegen Extremismus tun?

Ablauf

Auftaktveranstaltung per Videokonferenz
Beim virtuellen Kursstart haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Möglichkeit, sich und das Leitungsteam kennen zu lernen sowie inhaltlich in das Thema einzusteigen. Eine Einführung in die Lernumgebung bereitet auf die folgende Online Phase vor.

Online Phase - Vier Wochen im Anschluss an die Auftaktveranstaltung
Jede Woche wird ein inhaltliches Modul frei geschaltet, zu dem eine Aufgabe gestellt wird. Die Ergebnisse werden in Foren diskutiert, so dass man zeitversetzt auf die Beiträge der Anderen reagieren kann. Eine Tutorin moderiert die Diskussion und ist ständige Ansprechpartnerin.

Chat-Angebote
Es werden mehrere Chats angeboten, in denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem festgelegten Zeitpunkt mit der Tutorin austauschen können. Als Schlusspunkt des Kurses können im Abschluss-Chat die Lernerfahrungen bezüglich der Methode und Inhalte diskutiert werden. Die Chats bieten die Möglichkeit, Kontakte und Inhalte zu vertiefen und offene Fragen zu klären.

Dieser Kurs ist bereits ausgebucht.
Sollten Sie Interesse an einer späteren Teilnahme haben, wenden Sie sich gern an uns (siehe inhaltliche Ansprechpartnerin - rechte Spalte).

Anmeldung

Teilnahmegebühr

keine

Anmeldung

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nur erforderlich, falls im Veranstaltungstext ausdrücklich dazu aufgefordert wird.

Informationen

Veranstaltungsart

Seminar

Themengebiet
  • Extremismus
Zielgruppe
  • Landes- und Kommunalverwaltung
Veranstalter
SLpB, Referat 1
Kooperationspartner

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum

inhaltl. Ansprechpartnerin
Ulrike Stansch, SLpB

0351 85318-20, ulrike.stansch@slpb.smk.sachsen.de

Veranstaltungsnummer

1504

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