Die Krise nach der Krise: Gesellschaftlicher Zusammenhalt oder Verteilungskämpfe nach der ersten Corona-Welle

Dialog Kontrovers Extra

Datum: 02.12.2020, 17:30–19:00 Uhr

Ort: Mittweida, Hochschule Mittweida: Am Schwanenteich 4b, 09648 Mittweida, Deutschland Studio B im Grunert de Jacomé Bau

Über Wochen und Monate hinweg war das die formelhafte Floskel von Kommentaren zur aktuellen Situation der Pandemie. Zunächst hieß das die Versorgung mit Zahlen im tagesaktuellen Corona-Ticker durch Virologen und Epidemiologen.

Es bedeutete aber vor allem, kollektiv in einen bislang nie dagewesenen Shutdown des gesellschaftlichen Lebens zu geraten. Ein Virus hat eine ganze Gesellschaft infiziert. „In Zeiten von Corona“ markierte eine „neue Normalität“ die geduldige Unterwerfung unter staatliche Entscheidungen und gemeinsame Krisenerfahrungen. Für viele hieß das ein Leben aus der „sozialen Konserve“ und die Bedrohung (Zerstörung) ihrer Existenz. Es waren aber auch Zeiten erfahrener Solidarität und kreativer Bewältigung.

Was werden die längerfristigen und nachhaltigen Folgen sein – für jede/n Einzelne/n, für Familien, unser demokratisches Gemeinwesen, für die (lokale) Wirtschaft und Kultur? Was bedeutet das Leben mit dem permanenten Infektionsrisiko? Gehen von der Krise langfristige Entwicklungsimpulse aus – für Digitalisierung der Bildung, für einen anderen Blick auf soziale Berufe, für eine solidarischere Gesellschaft? Oder bedeutet die Sanierung wirtschaftlicher Potenz einen Rückfall in eine klimavergessene Ökonomie? Oder führt das alles auch zu einem Erstarken (einer pandemischen Ausbreitung?) populistischer Weltdeutungen und demokratiefeindlicher Einstellungen?

Expertinnen/Experten:

Prof. Dr. Berthold Vogel (Geschäftsführender Direktor des Soziologischen Forschungsinstitutes Göttingen (SOFI) an der Georg-August-Universität)

Prof. Dr. Raj Kollmorgen (Soziologe an der Hochschule Zittau/Görlitz)

Christine Enenkel (Landesbeauftragte der DAK Sachsen)

Annette Binninger (Stellvertretende Chefredakteurin der Sächsischen Zeitung) - angefragt


Die Podiumsdiskussion – unter Moderation von Alexander Thamm – wird vom IKKS - Institut für Kompetenz, Kommunikation und Sprachen der Hochschule Mittweida gemeinsam mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) ausgerichtet.

Die Veranstaltung findet im Hybrid-Format statt:

Im Studio der Hochschule Mittweida können maximal 50 Zuhörerinnen und Zuhörer live dabei sein. Die Anmeldung erfolgt bitte schriftlich per Mail unter: ikks@hs-mittweida.de

Bitte halten Sie sich an die vor Ort vorgegebenen Hygienevorschriften. Aufgrund des Hygienkonzeptes ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

Zusätzlich erfolgt eine Live-Übertragung (Streaming) in die Facebook- und YouTube-Kanäle der Hochschule Mittweida. Im moderierten Chat dieser beiden Kanäle können Fragen gestellt werden.

Zudem steht der Stream über den TV-Kanal der Hochschule Mittweida zur Verfügung (ohne Chat-Funktion).

Die Hochschule Mittweida und die SLpB stellen die Aufzeichnung der Veranstaltug im Nachgang auf den Social-Media-Kanälen zur Verfügung.

Anmeldung

Teilnahmegebühr

keine

Anmeldung

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nur erforderlich, falls im Veranstaltungstext ausdrücklich dazu aufgefordert wird.

Informationen

Veranstaltungsart

Podiumsdiskussion

Themengebiet
  • Politische Bildung
  • Politische Ordnung und Politisches System
  • Engagement, Ehrenamt und Zivilgesellschaft
Zielgruppe
  • Studenten
  • Interessierte
Veranstalter
SLpB - Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Hochschule Mittweida


inhaltl. Ansprechpartnerin
Claudia Anke, SLpB

0351 85318-13, claudia.anke@slpb.smk.sachsen.de

Veranstaltungsnummer

D1-35

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