Er war ja nicht mal deutsch, der Wald

Datum

10.04.2019 19:00 Uhr

Ort
Delitzsch, Schloss Delitzsch
Schloßstraße 31, Delitzsch, Deutschland

In einer Kiste zwischen Kassetten mit Gutenacht-Geschichten findet der Schauspieler Soheil Boroumand ein unbekanntes Tonband mit der Aufschrift "Russland", aufgenommen von seinem inzwischen verstorbenen Großvater. Es enthält dessen Erinnerungen an Ereignisse als Soldat im 2. Weltkrieg. Erinnerungen, die er nie mit seiner Familie teilte.

Diese Tonaufnahmen und die persönlichen Erinnerungen des jungen Schauspielers an seinen liebevollen, mitunter aber auch distanzierten Großvater bilden die Grundlage für ein Theaterstück, das sich einerseits mit den Nachwirkungen von Verbrechen aus der NS-Zeit auf die "dritte Generation" beschäftigt; andererseits mit der bis heute aktuellen Frage nach der Schuld vermeintlich passiver Mitläufer.

Ein Theaterabend, der unter die Haut geht.

Nach der Aufführung diskutiert der Schauspieler mit dem Publikum.


Veranstaltungsart

Theatervorführung mit Diskussion

Themengebiet
  • Deutsche Geschichte / Geschichte allgemein
Zielgruppe
  • Interessierte
Veranstalter
SLpB, Referat 2
Informationen
Dr. Eva-Maria Zehrer, SLpB

0351 85318-32, eva-maria.zehrer@remove-this.slpb.smk.sachsen.de

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erforderlich bis zum 8. April 2019 bei Frau Hill, Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, Schützenhofstraße 36 oder per Email marion.hill@slpb.smk.Sachsen.de

Kooperationspartner

Stadt Delitzsch

Veranstaltungsnummer

21 06

Teilnahmegebühr

keine

Anmeldung

Für diese Veranstaltung ist keine Online-Anmeldung möglich. Soweit erforderlich finden Sie alternative Anmeldemöglichkeiten im Abschnitt „Informationen“.

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