Bericht über die Friedensfahrt

Mit dem Fahrrad durch Sachsen

Eine Fahrt im Frieden mit historischen und aktuellen Bezügen zur Überwindung von Konflikten und zur Friedensstiftung. Zum Jahresthema „Krieg und Frieden“ führte die Landeszentrale vom 30. April bis 7. Mai 2016 eine Sächsische Friedensfahrt 2016 durch.

Krieg und Frieden. Historisch und aktuell

Kriege sind und waren schon immer allgegenwärtig. Sie und ihre Folgen prägen eine Vielzahl an Menschen und forderten bisher ungefähr 3,5 Milliarden Opfer.
Doch warum geht gerade uns das etwas an? Auch wir Sachsen erlebten in unserer Vergangenheit eine Vielzahl an Kriegen, deren Spuren man bis Heute verfolgen kann.

Die Friedensfahrt soll daran erinnern, dass Frieden keinesfalls eine Selbstverständlichkeit ist. Kriege sind auch heute eine Alltäglichkeit und haben an Grausamkeit nichts verloren. Umso wichtiger ist es, Frieden zu schließen und zu fördern. Was dient dem Frieden des 21. Jahrhunderts? Diese Frage stellten sich die Teilnehmer der Friedensfahrt und trugen sie durch ganz Sachsen.

Drei historische Friedensorte waren Etappenziel unserer Reise: das Altranstädter Schloss (politischer Ort 2015), Schloss Hubertusburg und die Friedenskirche in Radebeul (politischer Ort 2011). Vor Ort lernten wir Geschichte der einzelnen Stationen näher kennen. Weitere Etappenziele waren die Frauenkirche, der Garnisonfriedhof und die Offizierschule des Heeres in Dresden.

Die Idee für eine Reise mit dem Fahrrad entstand mit dem Blick auf die Internationale Friedensfahrt, welche ab 1948 fast jedes Jahr bis 2006 in den ehemaligen Ostblockstaaten stattfand.

Youtube Video: Friedensfahrt 2016

Musik: Jo Cohen & Sex Whales - We Are [NCS Release]