
Auftrag und Ziele
Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung ist eine
Einrichtung des Freistaates Sachsen, die Politische Weiterbildungsarbeit
auf überparteilicher Grundlage betreibt. Das Bildungsangebot orientiert
sich an der Werteordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland
und der Verfassung des Freistaates Sachsen. Ziel ist, den demokratischen
Grundkonsens in unserer Gesellschaft zu stärken sowie das Verständnis
für politische Sachverhalte und die Bereitschaft der Bürger
zur politischen Beteiligung zu fördern. Zu den Bildungsschwerpunkten
gehört
die Vermittlung von Kenntnissen über politische Strukturen und Prozesse
sowie regionale, nationale, europäische und globale Entwicklungen.
Die Landeszentrale leistet und begleitet Bildungsarbeit in Form von Veranstaltungen,
Publikationen und neuen Medien.
Um die politische Bildung in ganz Sachsen zu fördern und zu vertiefen,
arbeitet die Landeszentrale mit staatlichen und freien Trägern der
politischen Bildung zusammen und unterstützt deren Vernetzung.
Zielgruppen
Die wichtigsten Zielgruppen sind Mittler politischer Bildung in Schulen,
Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie aus dem öffentlichen
Dienst, der Politik und der Verbands- und Vereinsarbeit. Ein großer
Teil der Angebote richtet sich jedoch gleichfalls an interessierte Bürger
und Gruppen aus der gesamten Bevölkerung, um den Austausch zwischen
Wissenschaft, Politik und Bürgern zu unterstützen.
Stellung und Rechtsgrundlagen
Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung nahm durch Beschluss der
Sächsischen Staatsregierung am 1. Juli 1991 ihre Arbeit auf.
Sie ist eine nichtrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts, die seit 1995 dem
Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zugeordnet ist.
Ihre politische Bildungsarbeit basiert auf der Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums
über die Aufgaben und Organisation der Landeszentrale für politische Bildung vom 17.07.2000.
Kuratorium
Die Überparteilichkeit der Arbeit der Landeszentrale wird durch ein Kuratorium - bestehend aus zehn
Sachverständigen sowie elf Landtagsabgeordneten - sichergestellt.